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Investoren schwenken wieder auf Wohnungsbau um

Der Wohnungsbestand altert unaufhaltsam

Dazu folgende Faktoren:

  • Die Neubautätigkeit in den deutschen Ballungsgebieten liegt seit Jahren dramatisch unterhalb der notwendigen Reproduktionsrate: Der Wohnungsbestand veraltet zunehmend und unaufhaltsam. In Düsseldorf sind 81% der Wohnungsbestände älter als 30 Jahre und kommen dadurch absehbar in die Modernisierungsphase. Die Düsseldorfer Neubautätigkeit liegt im 10 Jahres-Durchschnitt bei unter 1.000 Wohneinheiten p.a.
  • Der zu beobachtenden Binnenwanderung in die Wachstumsregionen stehen Schrumpfungsprozesse in den strukturschwächeren Regionen und im ländlichen Raum gegen-über: Nach den vorherrschenden Prognosen wird die Bevölkerung in den Wachstumsregionen Deutschlands bis zum Jahre 2030 um 10% (von ca. 34 Mio. auf ca. 37,5 Mio. Einwohner) wachsen, während sie gleichzeitig außerhalb der Wachstumsmetropolen um rund 20 % von ca. 48 Mio. auf 39 Mio. Einwohner zurückgeht.
  • An dieser Stelle müssen die weiteren „Markttreiber“ beachtet werden:
    - Eine erhebliche Kostenbelastung für ältere Wohnungsbestände ergibt sich aus der erforderlichen (und gesetzlich zunehmend geforderten) Notwendigkeit zur energetischen Um- und Aufrüstung. Es ist damit zu rechnen, dass rund 30% der Wohnungsbestände inner-halb der nächsten 10–20 Jahre energetisch und technisch nachgerüstet werden müssen.
    - Die demografische Entwicklung Deutschlands erfordert in Zukunft ein wesentlich höheres Maß an flexiblen und altersgerechten Grundrissen (mehr Singlehaushalte, barrierefreies und altersgerechtes Wohnen etc.)
    - Die Mehrzahl der vorhandenen Bestandsobjekte lassen sich auch durch hohe Nach-rüstungen kaum auf dieses doppelte Bedarfsszenario aufrüsten.
    - Die o. e. Aufwendungen in Wohnungsbestände fallen zusätzlich zu den „normalen“ Reparaturen, Instandhaltungsmaßnahmen, Investitionen anlässlich Mieterwechsel etc. an.

Konkurrenzfäigkeit gegen Neubauschwindet

Fazit: Die auf die älteren Wohnungsbestände zukommenden Aufwendungen sind überdurchschnittlich hoch und es bestehen berechtigte Zweifel, dass durch sie die nachhaltige Konkurrenzfähigkeit gegenüber Neubauwohnungen erreicht bzw. auf Dauer aufrecht erhalten wird.


 


 

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