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Büromarkt Düsseldorf

Immer wieder neue Höchstmarken

Der Büromarkt der Region Düsseldorf (einschl. Erkrath, Hilden, Ratingen, Neuss) erzielte in den ersten drei Quartalen 2019 nach Analysen von AENGEVELT-RESEARCH einen Büroflächenumsatz (inkl. Eigennutzer) von rd. 395.000 m². Er liegt damit rd. 83.000 m² bzw. 27% über dem Vorjahresergebnis (I.-III. Quartal 2018: rd. 312.000 m²).

Diese Zahlen markieren zugleich den höchsten jemals registrierten Umsatz in diesem Zeitraum. Die bisherige Höchstmarke wurde 2017 mit rund 351.000 m² analysiert.

Prognose 2019:  Für das Gesamtjahr 2019 prognostiziert AENGEVELT-RESEARCH einen regionalen Büroflächenumsatz von mindestens 500.000 m² (2018: rd. 390.000 m²). Michael Fenderl, Leiter Aengevelt Research: „Dieser Wert läge markant über dem mittleren Umsatzvolumen der letzten Dekade (2009-2018: 367.000 m² p. a.). Wir gehen davon aus, dass sogar die Rekordmarke von rd. 510.000 m² aus dem Jahre 2007 fallen wird.“

Großabschlüsse treiben Flächenumsatz

Hintergrund für das hohe Ergebnis in den ersten neun Monaten dieses Jahres: In den ersten drei Quartalen 2019 konnten sechs Abschlüsse in Top-Größenordnung mit insgesamt rd. 127.000 m² gemeldet werden:

  • Größte Vermietungstransaktion im bisherigen Jahresverlauf war die Anmietung von rd. 36.800 m² Bürofläche in der Projektentwicklung "Mizal" an der Völklinger Straße im Stadtteil Friedrichstadt durch das internationale Medienunternehmen WPP.
  • Das internationale Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers (PwC) hat sich rd. 26.000 m² Bürofläche in der Projektentwicklung „Eclipse“ in der Georg-Glock-Straße/Ecke Kennedydamm gesichert.
  • Der Co-Working-Anbieter WeWork hat rd. 21.600 m² in den Düsseldorfer „Herzogterrassen“ langfristig gemietet.
  • Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) des Landes Nordrhein-Westfalen hat unter Beteiligung von AENGEVELT im Bürokomplex „RWI 4“ an der Völklinger Straße einen Mietvertrag über rd. 15.600 m² Bürofläche abgeschlossen.

Verteilung der Büroflächenumsätze nach Branchen:

• Den größten Marktanteil erreichte in den ersten drei Quartalen 2019 mit rd. 126.500 m² bzw. 32% des Gesamtumsatzes die Gruppe der Medien-, IT- und EDV-Unternehmen. Im Vorjahreszeitraum war deren Anteil sehr viel kleiner (I.-III. Q. 2018: 24.900 m² bzw. 8%).

  • Einen großen “Bedeutungsverlust“ in der Region Düsseldorf musste die Nachfragegruppe der „beratenden und sonstigen Dienstleister“ verbuchen: Sowohl der absolute Flächenumsatz (rd. 124.100 m²) als auch die Quote (32%) sanken deutlich (I.-III. Q. 2018: 192.600 m² bzw. 62%).
  • Dagegen mieteten Finanzdienstleister in der Region Düsseldorf mit 43.900 m² mehr Bürofläche als im Vorjahreszeitraum (I.-III. Q. 2018: 30.200 m²). Die Markquote blieb dennoch nahezu stabil (2019: 11%, 2018: 10%).
  • Die Gruppe der "sonstigen Nutzer", in die vor allem Verkehrs-, Industrie- und Handelsunternehmen einfließen, hat im bisherigen Jahresverlauf 2019 rd. 56.500 m² angemietet (I.-III. 2018: 43.200 m²). Die Marktquote blieb mit rd. 14% konstant.
  • Die Nachfrage der öffentlichen Hand und Verbände zeigte sich mit 44.500 m² bzw. einer Quote von 11% erheblich stärker als im Vorjahreszeitraum (I.-III. Q. 2018: 21.100 m² bzw. 7%).

(Redaktion)


 


 

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