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Bundesbank-Präsident Weber

Deutliche Konjunktur-Erholung ist frühestens 2011 zu erwarten

Die Bundesbank rechnet für das laufende Jahr mit einer verhaltenen Konjunkturerholung in Deutschland, die in zunehmendem Maße vom Außenhandel abhängen wird. Die Erholung dürfte sich erst im Laufe des Jahres 2011 beschleunigen.

Das sagte Bundesbank-Präsident Axel Weber am Dienstag (laut vorab verbreitetem Redetext) in Düsseldorf. Wegen eines erwarteten statistischen Überhangs prognostiziert die Bundesbank, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2010 immerhin um 1,6 Prozent steigen wird.

Der Bundesbankpräsident geht davon aus, dass sich «die Situation auf dem Arbeitsmarkt trotz der Erholung etwas verschlechtern» wird. Massenentlassungen sollten zwar ausbleiben, sofern der Erholungsprozess nicht erheblich gestört werde, gleichwohl würden die Unternehmen bei andauernder Unterauslastung der Kapazitäten Entlassungen nicht völlig vermeiden können. «Denn nur so werden sie in der Lage sein, ihre massiv gesunkene Stundenproduktivität zu erhöhen und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit wieder herzustellen», erläuterte Weber.

Weber verwies auf die Bundesbank-Projektionen für die Arbeitslosenquote, die einen Anstieg von 8,1 Prozent im Jahr 2009 auf bis zu 10,0 Prozent im Jahr 2011 voraussehe. «Angesichts des dramatischen Rückgangs der Wirtschaftsleistung wäre dies jedoch immer noch eine äußerst robuste Reaktion», sagte Weber. Seiner Einschätzung nach war «die bemerkenswerteste Entwicklung des Jahres 2009» die auf dem deutschen Arbeitsmarkt, die sich nicht alleine mit der Nutzung von Kurzarbeit erklären lasse.

(ddp)


 


 

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