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BVTB

Bundesverband für Transfergesellschaften nimmt Arbeit auf

Ein neuer Bundesverband für Transfergesellschaften und -agenturen hat in Düsseldorf seine Arbeit aufgenommen. In dem Bundesverband der Träger im Beschäftigtentransfer (BVTB) seien derzeit 17 Mitglieder organisiert, sagte Vorstandsmitglied Christa Burbach am Montag.

Bis auf einen Transferträger kämen alle Mitglieder aus NRW, hieß es. Bundesweit gebe es derzeit rund 60 Unternehmen, die sich mit der Qualifizierung von Personen befassen, die von Arbeitsplatzverlust betroffen sind.

Durch die Gründung des BVTB solle die Qualifizierung der Unternehmen verbessert werden, hieß es. Jedes Mitglied müsse deshalb zunächst ein Zertifizierungsverfahren durchlaufen. Dabei müsse auch überprüft werden, ob der Beratungsschlüssel angemessen ist und ein Berater nicht mehr als 50 Arbeitssuchende berät, betonte Burbach.

Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung gehe die Anzahl der in Transfergesellschaften und -agenturen befindlichen Personen in NRW zurück. Vor zwei Jahren waren es noch rund 20 000, mittlerweile habe sich die Zahl halbiert, betonte Burbach. Erfasst von dieser Entwicklung seien jedoch nur mittelständischen und großen Unternehmen. Kleine Unternehmen würden bei Personalabbau in der Regel nicht auf Transferträger zurückgreifen.

(Redaktion)


 


 

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2 Kommentare

von Transfertrainer
17.03.08 12:07 Uhr
Zertifzierungsfragen BVTB

Sehr interessanter Artikel,

wer kann mir/unserer Firma die Telefonnummer bzw. weitere Infos zum Zertifizierngsverfahren mitteilen?

von Insider-online
28.05.09 12:41 Uhr
Die Qualität guter Beratung läßt sich nicht messen

Outplacement und Transfer sind keine Techniken. Versucht man ihre Qualität quantitativ zu messen, ist das ein Zeichen dafür, dass man nicht begriffen hat worum es geht: um Menschen.

Messbar sind nur zweierlei, die prozentuale Zahl der Mitarbeiter in neuen Arbeitsverhältnissen und die Beurteilung der teilnehmenden Mitarbeiter nach Abschluss der Transferprojekte.

Beides lässt sich erahnen bzw. ist bekannt, wenn man sich in der Branche auskennt. Deshalb werden diese Zahlen auch nicht veröffentlicht. Da nutzt auch ein schönes Zertifikat wenig.

 

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