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CeBIT 2015

Vodafone präsentiert schnellstes Mobilfunknetz der Welt

Der Düsseldorfer Telekommunikationsriese Vodafone präsentiert auf der CeBIT in Hannover mit „5G Made in Germany“ das schnellste Mobilfunknetz der Welt. Die Eigenentwicklung hat das Potential, das Internet neu zu prägen.

Auf der CeBIT 2015 zeigt Vodafone den Mobilfunk von morgen und wie deutsche Forscher ihn vorantreiben. Zusammen mit dem Lehrstuhl für mobile Kommunikationssysteme der TU Dresden, den Vodafone gestiftet hat, präsentieren die Düsseldorfer „5G Made in Germany“: ein superschnelles Netz mit Datenraten von über 10 Gbit/s. Schon 2020 soll 5G im Live-Betrieb über 1 Gbit/s schnell sein. 2030 soll die neue Technologie rund 1.000 Mal schneller als das heute bekannte LTE sein. Mit solchen Geschwindigkeiten ließen sich alle bei YouTube gespeicherten Filme binnen nur 60 Minuten herunterladen - was immerhin rund 45 Terrabyte an Daten sind. Dabei bietet das neue System eine extrem kurze Reaktionszeit von nur einer Millisekunde. Eine Reaktion von nur einer Millisekunde empfinden Menschen als wirkliche Echtzeit. Dadurch könnten in wenigen Jahren Milliarden Maschinen sicher und zuverlässig gesteuert werden und miteinander kommunizieren . Datenbrillen und Wearables könnten mit 5G einen großen Durchbruch erleben, Roboter und autonome Autos könnten nicht mehr Science-Fiction sein, sondern gelebter Alltag. Entwickelt und vorangetrieben wird 5G in Deutschland im 5G Lab Germany, zu dem auch der Vodafone Lehrstuhl für mobile Kommunikationssysteme gehört. Mehr als 500 Mitarbeiter entwickeln hier das moderne Netz.

"5G wird dem digitalen Wandel in Industrie und Gesellschaft einen ganz neuen Schub verpassen", sagt Vodafone-Chef Jens Schulte-Bockum. "Das neue Echtzeitinternet macht autonomes Fahren, Operationen aus der Ferne und wirklich virtuelle Klassenzimmer erst möglich. Auf der CeBIT zeigen wir, dass Deutschland anderen bei der Forschung am Netz der Zukunft nicht das Feld überlässt. Deutschland ist bei 5G ganz vorne mit dabei."

Schnelle Netze, schnelle Autos

Ein Anwendungsbeispiel für sogenannten M2M-Lösungen, also die Vernetzung von Maschinen, zeigt Vodafone auf der CeBIT. Porsche will das Autofahren jetzt mit Hilfe des Vodafone Tochter-Unternehmens Cobra sicherer und komfortabler machen. Über das Vodafone-Netz setzt die im Fahrzeug fest eingebaute Kommunikationseinheit bei Diebstahl eine automatische Nachricht an das Porsche Alarmcenter ab. Der Besitzer wird kontaktiert und der Alarm überprüft. Bei Bestätigung wird die Ortung des Fahrzeugs aktiviert und weitere Maßnahmen werden eingeleitet. Darüber hinaus können über die Smartphone-App 'Porsche Car Connect' Fahrzeug-Informationen wie Tankfüllung, Reifendruck und Wartungsintervalle abgerufen oder die Klimaregelung gesteuert werden. Panamera, Macan und Spider 918 werden als erste Modelle mit der neuen M2M-Lösung ausgestattet. Cayenne, Boxter und Cayman werden demnächst folgen.

"Schon in den nächsten Jahren werden alle neu zugelassenen Fahrzeuge über eine M2M SIM-Karte vernetzt sein. Auch eine Vielzahl neuer Dienste sind denkbar - wie beispielsweise Straßenkarten-Updates online abrufen, Musik-Download, Video Streaming und Internetzugang", so Marc Sauter, Leiter M2M bei Vodafone. "Egal ob Automotive, Industrie 4.0, eHealth oder Connected Home - die Einsatzmöglichkeiten von M2M sind schier unendlich. M2M wird Industrie und Gesellschaft nachhaltig verändern. Mit M2M werden in Zukunft Dinge möglich sein, die heute noch jenseits unserer Vorstellungskraft liegen."

(ots / Redaktion)


 


 

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