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Architektenwettbewerb

Cecilienallee bekommt "Villa im Park"

Das Grundstück Cecilienallee 6-9 zwischen dem ehemaligen französischen und dem amerikanischen Generalkonsulat soll der Lage angemessen mit hochwertiger Architektur bebaut werden. Dies ist das Ergebnis eines Architektenwettbewerbs, zu dem der Bauherr, die Deka Immobilien Investment GmbH aus Frankfurt, in Kooperation mit der Stadt Düsseldorf bereits im Januar sechs Architekturbüros eingeladen hatte. Für den exponierten Standort an der Cecilienallee wurde eine überzeugende Lösung für ein anspruchsvolles Bürogebäude gesucht. "Der Entwurf von André Poitiers setzt das Thema ‚Villa im Park’, das für diesen Standort prägend ist, in hervorragender Weise um und reagiert mit einer hohen architektonischen Qualität auf die Besonderheiten des Ortes", erklärte der städtische Planungsdezernent Dr. Gregor Bonin.

Der Entwurf überzeugt durch drei zueinander versetzte, kubische Baukörper mit begrünten Innenhöfen, die eine innovative und flexible Büronutzung zulassen. Die Gebäudekörper nehmen die Raumkanten der umgebenden Gebäude zur Cecilienallee und Emmericher Straße auf und fügen sich hervorragend in den bestehenden Grünraum des 10.300 Quadratmeter großen Grundstücks ein. Die besonders schützenswerten Bäume werden hierbei behutsam in den Entwurf integriert. Respektvoll ist auch der Umgang mit dem angrenzenden, denkmalgeschützten ehemaligen amerikanischen Generalkonsulat. Das heute dort vorhandene Bürogebäude wird abgebrochen.

Sechs geladene Architekturbüros haben an dem Wettbewerb teilgenommen: Bothe-Richter-Teherani aus Hamburg, Kleihues + Kleihues aus Berlin, Mahler Günster Fuchs aus Stuttgart, Grüntuch Ernst Architekten aus Berlin, Netzwerk Architekten aus Darmstadt und André Poitiers aus Hamburg. Unter dem Vorsitz des Düsseldorfer Architekten Hermann Henkel (HPP Architekten Düsseldorf) konnte die Empfehlungskommission jetzt einstimmig den Entwurf des Hamburger Architekturbüros André Poitiers für seinen überzeugendes Konzept mit dem 1. Preis würdigen. Der Kommission gehörten neben Planungs- und Baudezernent Dr. Gregor Bonin und dem Leiter des Stadtplanungsamtes Richard Erben - als Vertretern der Landeshauptstadt Düsseldorf - Vertreter des Auslobers sowie Vertreterinnen und Vertreter der Fraktionen des Stadtrates an.

"Das einstimmige Ergebnis des Preisgerichts zeigt, dass die gemeinsame Suche nach der bestmöglichen Lösung für beide Seiten, Stadt und Investor, zu einem hervorragenden Ergebnis geführt hat. Für den Deka-Immobilien-Fonds kann eine weitere Attraktivitätssteigerung erzielt und nicht zuletzt im Sinne des Anlegers ein Beitrag zur weiteren Performancesteigerung geleistet werden", erklärt Franz Lucien Mörsdorf von der Deka Immobilien Investment GmbH.

(Redaktion)


 


 

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