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China goes DUS: 34 neue Firmen angesiedelt

34 neue chinesische Unternehmen konnte die städtische Wirtschaftsförderung 2006 am Standort Düsseldorf begrüßen. Weitere 30 Unternehmen werden derzeit bei Investitionsprojekten betreut. Die Gesamtzahl der am Standort Düsseldorf aktiven chinesischen Firmen beträgt nach Angaben der Wirtschaftsförderer rund 200. Die vor drei Jahren von Oberbürgermeister Joachim Erwin ins Leben gerufene Kampagne "China goes DUS" zeigt damit große Erfolge.

Unter den "Neuankömmlingen" sind sogar vier chinesische Unternehmen, die ihren bisherigen Standort zugunsten Düsseldorfs aufgegeben haben. Als Beispiel sei die Huawei Technology Deutschland GmbH benannt, die bereits im Februar 2005 eine Niederlassung in Düsseldorf eröffnete. Huawei Technology ist eines der am stärksten wachsenden Unternehmen Chinas und Ausrüster für die Telekommunikation. Nun expandierte das Unternehmen großflächig und zog zum Bürostandort Seestern. Dort belegte Huawei mehr als 3.500 Quadratmeter Fläche. Huawei und sein Partner Vodafone errichteten ein Prüflabor. Mit einem Einsatz von 100 chinesischen Mitarbeitern sollen 120 Mitarbeiter aus dem lokalen Markt eingearbeitet werden. Derzeit sind bei Huawei schon 81 chinesische Mitarbeiter und 25 Deutsche angesiedelt. Zeitgleich mit dieser Expansion verbunden war die Verlagerung des europäischen Hauptquartiers von London nach Düsseldorf.

Auch der Telekommunikationsausrüster ZTE Germany verließ sein bisheriges Deutschland-Quartier und kam aus München an den Rhein. 25 Mitarbeiter werden hier, ebenfalls am Seestern, einen neuen Arbeitsplatz finden. Aus Duisburg kam die Firma First International Energie, die Großhandel mit Chemieprodukten betreibt, in die Landeshauptstadt. Die Firma YTC Europe GmbH kam aus Uetrecht, es handelt sich hierbei um eine chinesische Unternehmensberatung.

Hintergrund:
China-Kompetenzzentrum

Ein halbes Jahr nachdem Düsseldorf sich neue China-Aktivitäten als Schwerpunkt der Wirtschaftsförderung auf die Fahnen gesetzt hatten, dies war im Jahre 2004, wurde ein China-Kompetenzzentrum bei der Wirtschaftsförderung angesiedelt, dort kümmern sich drei Mitarbeiter nur um chinesische Unternehmen, darunter auch ein chinesischer Muttersprachler.

Die Reisen von Oberbürgermeister Joachim Erwin nach China zeigten nachhaltige Wirkung. 2005 zählte man knapp 40 neue Unternehmen am Rhein, in diesem Jahr nahm das Konfuzius-Institut seine Arbeit auf, im vergangenen Jahr wurden zwei China-Zentren gegründet und Düsseldorf gilt mittlerweile als die am schnellsten wachsende China-Metropole in Deutschland.

Link
Düsseldorf China Centrum (DCC)
http://www.d-chinacenter.de


(Redaktion)


 


 

China goes Dus
chinesische Firmen

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