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Corona-Pandemie

Henkel verschiebt Hauptversammlung und spendet Desinfektionsmittel

Der Henkel-Konzern wird aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus seine ordentliche Hauptversammlung nicht wie geplant durchführen. Die angekündigte Produktion von Desinfektionsmitteln am Stammsitz Düsseldorf ist erfolgreich angelaufen.

Henkel wird seine für den 20. April 2020 im Congress Center Düsseldorf geplante Hauptversammlung nicht durchführen. Nach den für diese Hauptversammlung geltenden aktienrechtlichen Vorschriften hätte sie als Präsenzveranstaltung durchgeführt werden müssen. Dies ist aufgrund der behördlichen Auflagen, die für solche Großveranstaltungen erlassen wurden, nicht möglich. Durch die Absage der Hauptversammlung verschieben sich unter anderem auch der Beschluss über die Verwendung des Bilanzgewinns 2019 und damit die Auszahlung der Dividende. Das Unternehmen will unter Berücksichtigung der weiteren Entwicklung prüfen, ob es möglich ist, die ordentliche Hauptversammlung 2020 innerhalb der ersten acht Monate des Geschäftsjahres durchzuführen und seine Aktionärinnen und Aktionäre zeitgerecht über einen neuen Termin und die Art und Weise der Durchführung der ordentlichen Hauptversammlung 2020 informieren.

Globales Solidaritätsprogramm gegen Corona

Im Rahmen seines globalen Solidaritätsprogramms im Kampf gegen die Corona-Krise hatte Henkel angekündigt, kurzfristig Produktionskapazitäten zur Herstellung von Desinfektionsmitteln bereitzustellen. Innerhalb von nur einer Woche konnte eine Produktionsanlage am Düsseldorfer Standort umgestellt und die ersten rund 25.000 Liter Handdesinfektionsmittel hergestellt werden. Henkel spendet sie an umliegende Krankenhäuser und öffentliche Einrichtungen. In der nächsten Woche wird die Produktion fortgesetzt und noch einmal etwa die gleiche Menge Desinfektionsmittel produziert. „Wir wollen mit einem umfassenden Solidaritätsprogramm unseren Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Pandemie leisten. Wir freuen uns daher, dass unser Team am Hauptsitz in Düsseldorf hier kurzfristig die Produktionskapazitäten bereitstellen konnte, um Desinfektionsmittel für den medizinischen Gebrauch herzustellen“, so Henkel-Chef Carsten Knobel.

Allein mit der Produktion aus dieser Woche kann Henkel voraussichtlich die Bedarfe der großen Düsseldorfer Krankenhäuser und öffentlichen Einrichtungen für die kommenden Wochen abdecken. Darüber hinaus wurden auch Anfragen aus dem Umkreis der 15 deutschen Standorte berücksichtigt. Die Auslieferung und Verteilung erfolgen in enger Abstimmung mit den lokalen Gesundheitsämtern.

(Redaktion)


 


 

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