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Fachwissen/Serie zum Thema Coaching (VI)

Strategie-Coaching - wenn der Erfolg zum Problem wird

Erfolg ist was tolles, Erfolg wollen alle und gerade Existenzgründer sind auf Erfolg gepolt. Häufig investieren Sie all ihre Energie, Zeit und all ihr Geld in das neue Unternehmen und natürlich ist die Freude groß, wenn das Geschäft läuft. Die Aufträge fließen, man ist voll beschäftigt. Die Auftragslage ist womöglich sogar so gut, dass man relativ schnell Mitarbeiter einstellen muss. Aus dem Ein-Mann-Betrieb wird innerhalb weniger Jahre ein veritables kleines mittelständisches Unternehmen.

Und nicht selten fangen in dieser Phase die Probleme an: was bisher auf der Welle des Erfolgs einfach zu sein schien wird jetzt zunehmend zum Stolperstein, denn was viele, die als Einzel-Existenzgründer (oder mit einem Partner) begonnen haben, in ihren Überlegungen nicht berücksichtig haben, ist, dass sie ernsthaft wachsen könnten und was für weitreichende Folgen das hat. Zunächst geht es darum, die Aufträge abzuarbeiten, die Kunden zu betreuen und die Qualität sicherzustellen. Damit  und mit den wachsenden Verwaltungs- und Organisationserfordernissen hat man ja bereits alle Hände voll zu tun. Dennoch wird vielen in dieser Phase klar: Sie brauchen etwas anderes. Nur gute Arbeit zu leisten ist nicht mehr ausreichend. Das wachsende Unternehmen scheint unübersichtlicher zu werden und zunehmend schwieriger zu managen.

Wie wird das Wachstum gestaltet?

Das Unternehmen erreicht eine Reifeschwelle, an der sich eine ganz zentrale Frage stellt: Wollen wir weiter wachsen und wenn ja, wie können wir diesen Prozess optimal gestalten? Viele Existenzgründer denken darüber anfangs gar nicht nach. Verständlich, erst einmal geht es darum, das Geschäft ans Laufen zu bringen. Jetzt aber geht es um wesentlich mehr: um Professionalisierung. Aus dem anfänglichen Start-Up, dass alleine oder zu zweit gut lief ist mittlerweile ein veritables Unternehmen geworden mit ganz anderen Erfordernissen: eine Strategie muss her! Aber wie soll die aussehen? Wohin wollen wir und welche Folgen hat unser Wachstum? Fragen nach Arbeits- und Aufgabenteilung, Einstellung neuer Mitarbeiter und damit ebenfalls eine neue Rolle für den ehemaligen Einzelkämpfer: der des Arbeitgebers.

Abgeben und teilen können

Auch damit sind wesentliche Veränderungen verbunden. Wer bisher alles selbst gemacht hat muss nun abgeben, nicht nur weil er die Arbeit alleine nicht mehr schaffen kann, er muss vor allem „sein Baby“ mit anderen teilen. Seine Rolle verändert sich. Mit weiterem Wachstum kommen zusätzliche Fragen: wie wollen wir uns intern organisieren? Wer soll wofür zuständig sein? Und in der nächsten Stufe: Welche Teams sollen gebildet werden? Wer soll die Teams leiten?


 


 

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Do Fritzsche

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