Weitere Artikel
cyclingworld

Glänzender Start für die Fahrradmesse

Mit über 10.000 Besuchern feierte die erste Düsseldorfer Fahrradmesse „cyclingworld“ am Wochenende einen überraschenden „Grand Depart“.

„Für eine Premiere war diese sensationell gut“, freute sich Veranstalter Stefan Maly. Die Zweirad-Erlebniswelt zog besonders durch ihre Bandbreite von Nostalgie bis Hightech die Zweirad-Afinicados in ihren Bann.

Die reichhaltige Palette der Angebote machte es schwierig, ein besonderes Highlight herauszufischen. Denn: neben einem Vintage-Stahlrenner präsentierte sich in unmittelbarer Nachbarschaft ein Hightech-Flitzer – und beide hatten ihre Reize und ihre Fans.

Besonders bemerkenswert auf der Messe war das Fachwissen der Besucher, die gezielt Fragen stellen konnten oder mit den Herstellern ins Gespräch kamen, um ihre Vorstellung eines Velos zu erklären. Dass es dabei manchmal nur um eigene Träume ging, sei´s drum. Schließlich sieht man die Federgewichte der Radrennbranche oder eben bis ins letzte Detail ausgefeilte „Drahtesel“ nicht alle Tage direkt vor sich.

So nahmen viele Gäste die Möglichkeit wahr, direkt mit kleineren und großen „Fahrradschmieden“ in Kontakt zu treten. Maly: „Neuneinhalb von zehn Ausstellern waren mit der Resonanz zufrieden.“

Aber Halt! Nicht nur die Federgewichte erhielten Aufmerksamkeit. Im Blickpunkt standen ebenfalls Cruiser, jene muskelkraftbetriebenen Vehikel, deren mit Verbrennungsmotoren bestückte Pendants auf amerikanischen Highways das Gefühl von Freiheit und Abenteuer verbreiten. Für Tempo und Reisen eher weniger geeignet, aber für eine Tour von Kaiserswerth zu den Kasematten - und als Hingucker allemal.

Besonders begehrt waren die grünen Armbänder, die es erlaubten, mit einem ausgewählten Rad auf die mehrere hundert Meter lange Teststrecke zu gehen. In diesem Zusammenhang sollte nicht unerwähnt bleiben, dass sich das Böhler-Areal als  Domizil für die erste Düsseldorfer Radmesse ausgezeichnet bewährt hat. Die weitläufige Freifläche zwischen den Hallen war geradeztu ideal für die Testfahrten.

Doch welche Trends waren auf der Düsseldorfer cyclingworld zu erkennen? Bleibt der Hype um E-Bikes ungebrochen oder gibt es ihn überhaupt? Eines vorweg: E-Bikes sind seit vielen Jahrzehnten die erste ernstzunehmende Entwicklung und Entdeckung in der Individual-Mobilität. Und natürlich werden immer mehr E-Bikes verkauft, was einen weiteren positiven Effekt auf die gesamte Branche hat, wie Stefan Maly feststellte: „Es ist auffällig, dass sich mit dem Thema E-Bike das Thema Design mehr in den Vordergrund drängt.“

Was aber nicht heißt, dass das klassische Fahrrad ausgedient hat. Maly: „Viele kleinere Aussteller zeigten eine besondere Liebe für das Detail. Mich überraschten besondere Lösungen, besondere Lackierungen und besondere Legierungen. Die Kombination vom Alltäglichen, von Hightech und filigranem Handwerk finde ich spannend und faszinierend.“

Diese Spannung und Faszination wird es auch im kommenden Jahr geben. Schon heute steht fest, dass am ersten Aprilwochenende zur cyclingword 2018 mehr Aussteller an den Start gehen als in diesem Jahr.

(Manfred Fammler)


 


 

E-Bikes
Lackierungen
Maly
cyclingworld
Areal Böhler
Fahrradmesse

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "E-Bikes" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: