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Die deutschen Brause-Typen

Warmduscher, Pflegeduscher, Fitnessduscher und Schnellduscher

Beim Duschen hat jeder seine Gewohnheiten und Vorlieben, so Psychologe Professor Alfred Gebert von der Hochschule Münster. Seine Studien zeigen, dass es vier verschiedene Duschtypen gibt. Ein Grundbedürfnis aller Duschtypen: die Privatsphäre.

Jede fünfte Frau und nur jeder achte Mann ist Warmduscher, stellte Gebert fest. Der typische Warmduscher nimmt sich viel Zeit für die Körperpflege und genießt sie, um dem Alltag zu entfliehen. Angenehmes Licht, Kerzen und je nach Stimmung auch Musik sorgen für sein Wohlbefinden. Die Zeit unter dem Wasser-strahl zieht er genussvoll in die Länge. Jeder Dritte ist ein Pflegeduscher – und duscht abwechselnd kalt und warm. Um die gesundheitsfördernde Wirkung zu steigern, werden mit Naturborsten-Bürsten Ver- spannungen weggeschrubbt. Dieser Duschtyp wiederholt seinen morgendlichen Kältekick, um Immunsystem und Durchblutung zu fördern. Müdigkeit und schlechte Laune werden einfach weggeduscht.

Der Multi-Tasking-Schnellduscher

Zu den Schnellduschern gehört jeder vierte Mann und jede siebte Frau. Alles muss fix gehen, deswegen werden unter der Dusche auch Haare gewaschen und Zähne geputzt - ein paar Minuten morgens reichen. Mit Wellness hat er nichts am Hut. Er will möglichst flott duschen, um temporeich an die Arbeit zu gehen. 

Jeder Dritte ist gemäß Gebert ein Fitnessduscher, der Natürlichkeit und Frische bevorzugt. Dieser Typ liebt Sport und kommt oft ins Schwitzen. Der häufige Sprung unter den Strahl ist pure Erholung und Genuss, zum Beispiel nach dem morgendlichen Joggen. Mit warmem Wasser löst er Verspan- nungen und verhindert Muskelkater. 

Privatsphäre wichtig - auch auf hoher See

Egal welcher Typ - wichtig ist allen Menschen, so Gebert, ihre Privatsphäre. Das berücksichtigt auch der Kreuzfahrt-Anbieter Celebrity Cruises. An die Außenwand auf Deck 14 ihres jüngsten Schiffs Celebrity Reflection hat die Reederei eine vollkommen verglaste Dusche gebaut. Diese vermittelt das Gefühl, beim Duschen über dem Meer zu schweben. Dennoch ist sie von außen nicht einsehbar. Eine neue Technologie stellt die Glaswände per Knopfdruck von durchsichtig auf lichtdurchlässig. In der Automatik-Einstellung sorgt ein Sensor dafür, dass beim Betreten die Verglasung direkt in den Modus lichtdurchlässig wechselt.

(Redaktion)


 


 

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