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Schickedanz-Syndrom

Das "Schickedanz-Syndrom": Immer mehr Reiche mit materiellen Sorgen

Vor allem höhere Beamte sind materiell gut gestellt

Von den aktuell Berufstätigen der "sorgenlos Reichen" sind 53 Prozent beamtet oder sie arbeiten im öffentlichen Dienst - meist in leitenden, hoch qualifizierten Berufen. "Es handelt sich also um eine sozio-ökonomisch hoch privilegierte Gruppe, die sich von den besorgten Reichen vor allem durch ihre bevorzugte berufliche Stellung unterscheidet", sagte Olaf Groh-Samberg. Zwar würden auch die besorgten Reichen über eine hohe Bildung und großes Eigentum verfügen, unter ihnen seien jedoch nur 6 Prozent Beamte, 26 Prozent im öffentlichen Dienst beschäftigt und es gebe deutlich mehr Selbständige sowie Personen in mittleren Angestelltenberufen. "Dass bei Personen, die nicht beamtet sind, auch unter den Reichen die finanziellen Sorgen zunehmen, spiegelt die allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit", so der Sozialwissenschaftler. Demgegenüber sei die kleine Gruppe der sorglosen Reichen für die Schwankungen der Konjunktur kaum anfällig. "Sie wird aller Voraussicht nach auch die aktuelle Krise im Großen und Ganzen ,unbesorgt' überstehen - nicht zuletzt dank der Privilegien, die der Beamtenstatus ihnen verleiht."

(Redaktion)


 


 

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