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Deutliche Umsatzsteigerung

Rheinmetall ist auf Kurs

Die Rheinmetall AG hat in ihren Unternehmensparten Defence und Automotive deutliche Umsatzzuwächse erzielt und mit einer deutlichen Ergebnisverbesserung das erste Halbjahr 2015 abgeschlossen. Der Düsseldorfer Konzern peilt jetzt einen Jahresumsatz von 5 Milliarden Euro an.

Im zweiten Quartal 2015 konnte der Rheinmetall -Unternehmensbereich Automotive seine Profitabilität steigern und erzielte eine EBIT- Rendite von 8,7%. Der Defence-Bereich hat im zweiten Quartal 2015, nach einem Verlust im entsprechenden Vorjahresquartal, wieder ein leicht positives Ergebnis erwirtschaftet. Für das Gesamtjahr 2015 präzisiert Rheinmetall seine Umsatzprognose, die bisher bei einer Bandbreite zwischen 4,8 und 5,0 Milliarden Euro lag. Das Unternehmen peilt nun einen Konzernumsatz von 5,0 Milliarden Euro an. Die operative Ergebnismarge soll unverändert bei rund 5% liegen. Vorstandsvorsitzender Armin Papperger: "Rheinmetall ist auf Kurs. Nach den Zahlen des ersten Halbjahres sind wir zuversichtlich, unsere Jahresziele zu erreichen. Wir wollen auf 5 Milliarden Euro wachsen und die Rentabilität in beiden Sparten deutlich steigern." Im ersten Halbjahr 2015 erzielte Rheinmetall einen Konzernumsatz von 2.394 Millionen Euro, was gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg des Geschäftsvolumens um 263 Millionen Euro oder 12% bedeutet. Währungsbereinigt liegt das Umsatzwachstum bei 9%. Der Auslandsanteil im Konzern bleibt auf unverändert hohem Niveau: Drei Viertel des Umsatzes (75%) wurden in ausländischen Märkten erzielt, regionale Absatzschwerpunkte waren dort vor allem das europäische Ausland (36%), Asien (21%) und Nordamerika (11%). Das operative Ergebnis (EBIT vor Sondereffekten) auf Konzernebene wurde mehr als verdoppelt und liegt mit 79 Millionen Euro um 47 Millionen Euro über dem Vergleichswert des Vorjahres. Da im Vorjahr im Unternehmensbereich Defence durch Restrukturierungen Sondereffekte in Höhe von 2 Millionen Euro angefallen waren, ergibt sich für das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im ersten Halbjahr 2015 eine Verbesserung um 49 Millionen Euro auf 79 Millionen Euro.

Auftragsbestand auf Rekordniveau

Der Halbjahresüberschuss im Konzern steigt auf 34 Millionen Euro, nach -6 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2014. Daraus leitet sich auch ein deutlicher Zuwachs beim Ergebnis pro Aktie ab: Es erhöht sich im ersten Halbjahr 2015 auf 1,03 Euro nach 0,01 Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Auftragsbestand im Rheinmetall-Konzern erhöhte sich zum 30. Juni 2015 im Vergleich zum Vorjahresstichtag (6,5 Milliarden Euro) deutlich und erreicht mit 7,1 Milliarden Euro ein Rekordniveau. Rheinmetall Defence hat im zweiten Quartal 2015 den Break-Even erreicht und erzielte ein leicht positives Quartals-EBIT von 1 Million Euro nach einem Verlust von -11 Millionen Euro im zweiten Quartal des Vorjahres. Bezogen auf das gesamte erste Halbjahr 2015 weist die Defence-Sparte zwar noch einen Verlust aus, traditionell werden im Defence-Geschäft die wesentlichen Umsatz- und Ergebnisbeiträge aber erst in der zweiten Jahreshälfte erwirtschaftet. Rheinmetall Automotive kann mit einer guten Ergebnisentwicklung an das erfolgreiche Vorjahr anknüpfen und erzielte im ersten Halbjahr 2015 einen Umsatz von 1.340 Millionen Euro. Mit einem Zuwachs von 104 Millionen Euro oder 8% gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum hat der Bereich das globale Produktionswachstum von 1% wiederum deutlich übertroffen. Währungsbereinigt lag das Umsatzwachstum des Unternehmensbereichs Automotive immer noch bei 5%.

Prognose

Rheinmetall präzisiert seine Prognose und rechnet für das laufende Geschäftsjahr im Konzern mit einem Jahresumsatz von 5,0 Milliarden Euro, dem oberen Ende der bisherigen Zielspanne von 4,8 bis 5,0 Milliarden Euro. Auch für die beiden Unternehmensbereiche rechnet Rheinmetall mit Umsatzerlösen am oberen Ende der bisherigen Erwartungen, die für Automotive bei 2,5 bis 2,6 Milliarden Euro und für Defence bei 2,3 bis 2,4 Milliarden Euro lagen. Im Unternehmensbereich Defence erwartet Rheinmetall eine Rendite bezogen auf das operative Ergebnis von 3%. Für den Unternehmensbereich Automotive wird damit gerechnet, das Renditeziel von 8% zu erreichen. Unter Berücksichtigung von Holdingkosten, die mit rund 20 MioEUR prognostiziert werden, ergibt sich für den Konzern im laufenden Geschäftsjahr eine Renditeerwartung von rund 5%.

(PresseBox)


 


 

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