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Turbulente Entwicklung

Deutsche Top-Manager von Finanzkrise kaum beeindruckt

Führende deutsche Manager sind einer Umfrage zufolge von der turbulenten Entwicklung an den weltweiten Finanzmärkten und der drohenden Rezession in den USA offenbar weitgehend unbeeindruckt. 90 Prozent der Führungskräfte wollen in den kommenden zwölf Monaten mehr oder gleich viel investieren, wie eine Umfrage des Psephos-Instituts im Auftrag des «Handelsblatts» (Dienstagausgabe) und der Unternehmensberatung Droege & Comp unter knapp 800 Managern ergab. Mehr als ein Drittel der Befragten wollten in den kommenden zwölf Monaten sogar ihre Investitionen erhöhen.

Vor allem Unternehmen mit 500 bis 5000 Mitarbeitern und Großunternehmen mit mehr als 5000 Beschäftigten planen dem Bericht zufolge Investitionen. Positiv wirkten sich die Planungen auch auf die Beschäftigungszahlen aus. Der Studie zufolge wollen 36 Prozent der Firmen zusätzliche Beschäftigte einstellen. Darunter seien vor allem Großunternehmen. Laut der Umfrage dürfte die Dynamik auf dem Arbeitsmarkt allerdings leicht abnehmen. Im Sommer 2007 hätten noch 41 Prozent geplant, Beschäftigte einzustellen und nur 11 Prozent wollten den Mitarbeiterstamm reduzieren.

Ausschlaggebend für die Pläne der Manager sind der Studie zufolge auch das Vertrauen in den Standort Deutschland. Mit 80 Prozent halte immer noch eine breite Mehrheit die Bedingungen für die Wirtschaft für «gut» oder «eher gut». Dass sie in den kommenden zwölf Monaten noch besser werden, sei allerdings nur für drei Prozent wahrscheinlich.

(Redaktion)


 


 

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