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Startschuss für Ziel-2-Wettbewerbe

Die besten Ideen für die NRW Wirtschaft

Ab sofort können die Mittel des NRW-EU Ziel-2-Programms 2007 bis 2013 im Rahmen von Wettbewerben vergeben werden. Die noch ausstehende förmliche Genehmigung durch die EU-Kommission ist jetzt erteilt worden. Die ersten beiden Wettbewerbe in den Bereichen Chemie und Kunststoff sowie Kreativwirtschaft, die in den vergangenen Wochen vorbereitet wurden, starten jetzt.

Gemeinsam mit 320 Multiplikatoren in den Kommunen des Landes, den Wirtschaftsförderungsgesellschaften, Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern werden Wirtschaft, Wissenschaft und sonstige Institutionen in diesen Bereichen zur Teilnahme an den Wettbewerben eingeladen.

Kultur des Aufbruchs „Wir wollen durch die Vergabe der Mittel über Wettbewerbsverfahren eine längst angezeigte Kultur des Aufbruchs und der Kooperation im Lande stärken. Die besten Ideen und die besten Konzepte für und in Nordrhein-Westfalen werden gewinnen“, erklärte Wirtschaftsministerin Christa Thoben heute, 13. August 2007, in Düsseldorf zum Auftakt der Wettbewerbe Chemie und Kunststoff sowie Kreativwirtschaft.

Bestnoten für die Rhein/ Ruhr Region „Mit der Neuorientierung der EU-Regionalpolitik auf Wachstum und Innovation gilt es auch bei uns Stärken zu stärken. Die Gießkanne hat ausgedient“, so die Wirtschaftsministerin. „Die Chance dazu war selten so gut wie zurzeit. Unabhängige Standortanalysen bescheinigen gerade der Rhein/Ruhr-Schiene Bestnoten gegenüber allen anderen Regionen in Deutschland. Diese Dynamik gilt es zu nutzen und zu verstetigen.“

Mit dem Wettbewerb für Chemie und Kunststoff sollen Forschungs- und Entwicklungsprojekte vor allem mittelständischer Unternehmen aus den Zukunftsmärkten Kunststoff und Oberflächen gefördert werden. Der Wettbewerb zur Kreativwirtschaft fördert vor allem Kooperationsprojekte von Akteuren und Unternehmen der Musikwirtschaft, der Verlage/des Buchhandels, des Kunstmarkts, des Theaters, der Film- und Fernsehwirtschaft, der Designwirtschaft, der Modewirtschaft, der Werbewirtschaft, Software- und Spielindustrie sowie der Architektur.

Fünf Leitmärkte
Eingeladen zur Teilnahme sind Akteure aus dem ganzen Land. Die Landesregierung hat fünf Leitmärkte identifiziert: Transport und Logistik, Energie, wissensintensive Produktion und Dienstleistung, Gesundheit sowie neue Werkstoffe und Produktionstechnologien. Diese Leitmärkte werden in 17 Clustern abgebildet. In den kommenden Monaten werden in diesen Feldern Wettbewerbe gestartet. Ende August erfolgt der Aufruf zum Innovationswettbewerb Energie, bis zum Jahresende folgen die Wettbewerbe Gründung und Wachstum, Automotive, Logistik, Tourismus, Standort Innenstadt.

1,3 Milliarden Euro Fördergelder
Die Förderentscheidungen werden jeweils von einer unabhängigen, mit Fachleuten und Wissenschaftlern besetzten Jury anhand klarer und transparenter Kriterien getroffen. Insgesamt stehen für die Förderperiode 2007 bis 2013 knapp 1,3 Milliarden Euro aus dem Europäischen Regionalfond zur Verfügung, die in gleicher Höhe ergänzt werden aus Mitteln des Landes der Kommunen und – erstmals – Beiträgen privater Dritter. Die heute mit Chemie und Kunststoff sowie der Kreativwirtschaft gestartete erste Wettbewerbsrunde hat ein Gesamtvolumen von rund 300 Millionen Euro.

„Grundsätzlich gilt: Je innovativer und je arbeitsplatzintensiver ein Wettbewerbsbeitrag ist, desto größer sind die Chancen auf den Zuschlag“, so noch einmal die Wirtschaftsministerin


(Redaktion)


 


 

NRW-EU Ziel-2-Programm
NRW Wirtschaft
Christa Thoben

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