Sie sind hier: Startseite Düsseldorf Kolumnen Peter Jamin
Weitere Artikel
Die Jamin-Kolumne: Auf einen Cappuccino

AfD - die Hetzer-Partei

Vor einigen Tagen wurde unser Kolumnist Peter Jamin von einer Bekannten gefragt, warum er in Gesprächen und Blogs die "Alternative für Deutschland" als Hetzer-Partei bezeichne. Er kann kann das begründen.

Die AfD zeichnet sich wenig durch politische Lösungen, sondern vor allem durch Hetze gegen Menschen aus. Mal sind es Politiker anderer Parteien, mal Gruppen wie Linke oder Grüne und vor allem auch Muslime oder Zuwanderer bzw. Asylanten.

Bevor ich das begründe, möchte ich feststellen, dass jeder, der eine Partei sympathisch findet und sie in Wort oder Tat unterstützt, sich nicht die Rosinen herauspicken kann. Er muss die negativen wie die positiven Seiten einer Partei sehen. Und wer trotz erheblicher negativer Seiten dann eine Partei wie die AfD fördert oder unterstützt, erklärt sich damit dann auch mit den negativen Seiten einverstanden und steht hinter diesen schlechten Eigenschaften.

Wenn wir die bürgerlichen Parteien betrachten, können wir auch negative Seiten sehen: etwa den Ausbruch der SPD-Politikerin Andrea Nahles, dass man der zukünftigen unions-geführten Regierung in Zukunft was in die Fresse geben wolle. In jeder Partei gibt es Politiker, die gelegentlich Übertreibungen und stillosen Auswüchse vertreten. Was man aber den den bürgerlichen Parteien nicht vorwerfen kann: dass sie gegen Minderheiten zu Felde ziehen wie es immer wieder AfD-Politiker machen.

Der politische Aschermittwoch war wieder ein besonderer Beweis für die Hetzer-Qualitäten der AfD. Der bayerische Landesvorsitzende Martin Sichert zum Beispiel kritisierte: „Asylbewerber, die nicht einen Finger krumm gemacht haben, werden besser behandelt als die Einheimischen.“

Sachsen-Anhalts AfD-Chef André Poggenburg verunglimpfte in einer Rede die in Deutschland lebenden Türken als „Kümmelhändler“ und „Kameltreiber“. Das liegt genau auf der Rassismus-Linie des sächsischen AfD-Bundestagsabgeordneten Jens Maier, der in einem Tweet den Sohn von Boris Becker, Noah Becker, beleidigte. Originalzitat: "Dem kleinen Halbneger scheint einfach zu wenig Beachtung geschenkt worden zu sein, anders lässt sich sein Verhalten nicht erklären."

Befürworter der AfD können sich nicht damit herausreden, dass diese Hetze nur Ausrutscher von einzelnen Partei-Funktionären sind. Wer für die Hetzer-Partei AfD ist, steht mit seinem Namen auch für die schmutzigen Parolen dieser sogenannten Alternative für Deutschland. Damit jeder AfD-Sympathisant weiß, wofür er sich stark macht - mehr Hetze der AfD gibt es hier.

Bleiben Sie fröhlich. Bis nächsten Freitag. Auf einen Cappuccino...
                               Ihr Peter Jamin

Unser Autor arbeitet als Schriftsteller und Publizist sowie als Berater für Kommunikation seit Jahrzehnten immer wieder auch für ausgewählte Projekte. Sein soziales Engagement gilt der Situation von Angehörigen vermisster Menschen, auf deren Situation er in Büchern, TV-Dokumentationen und Artikeln seit mehr 20 Jahren aufmerksam macht. Mehr unter www.jamin.de

(Peter Jamin)


 


 

Partei
AfD
Deutschland
AfD-Politiker
Hetze
Peter Jamin

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Partei" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: