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Die Jamin-Kolumne: Auf einen Cappuccino

Alle Düsseldorfer Restaurantköche ins “sattgrün” einladen

Unser Kolumnist macht diesmal mit großem Vergnügen Schleichwerbung. Weniger Fleisch, lautet sein Ernährungsmotto schon seit einigen Jahren. Das bekommt ihm gut, und er empfiehlt zur Eingewöhnung das vegetarische Restaurant “sattgrün”.

Schon seit langem habe ich den “Sonnenseite-Newsletter” von Franz Alt abonniert. Der langjährige “Report”-Chef und Buchautor hat sich zum ökologischen Gewissen Deutschlands entwickelt und verschickt jeden Sonntagmorgen seine neuesten Nachrichten zu Klimaschutz & Co. Mich hat er als Newsletter-Abonnent eingefangen, als wir einmal gemeinsam in einer TV-Talkshow waren und Erfahrungen austauschten.

Seitdem lese ich seine Neuigkeiten. In der Mail und auf Alts Webseite sonnenseite.com erfahre ich zum Frühstück am Sonntagmorgen viel Wichtiges Über Umweltschutz, Klimaschutz und Energiesparen. 

Sicher, es gibt eine unterhaltsamere Sonntagmorgenfrühstückslektüre, aber ehrlich: Wann nimmt man sich schon mal die Zeit für eines der wichtigsten Themen der Welt?!

Tut nicht weh, ist nicht schwer

Heute Sonntagmorgen lese ich beispielsweise, während ich mein Rührei mit Schinken und Tomaten esse, dass sich drei von vier Bundesbürgern für eine Fleischdiät aussprechen - sich also vorstellen können, weniger Fleisch zu essen. Das ist eine gute Entwicklung. Und darum sage ich: Macht es doch auch, liebe Mitmenschen! Es tut nicht weh und ist nicht schwer.

Was mich überrascht: Knapp die Hälfte, also immerhin 46 Prozent, der Befragten sprechen sich in der aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) sogar für fleischfreie Tage oder ein reduziertes Fleischangebot in Kantinen aus. Ich ergänze diese Forderung: Fleischfreie Tage gehören in jedes Restaurant. Selbst der Steack-König “Maredo”, den ich gelegentlich auch besuche, sollte doch allmählich mal Gemüsesteaks anbieten.

Ich selbst bemühe mich schon lange, maximal zwei Mal in der Woche Fleisch zu essen. Auch verzichte ich weitgehend auf Wurstwaren. Das macht mir ohnehin keinen Spaß mehr, seit ich weiß, dass in Kalbsleberwurst auch viel Schweineleber stecken darf. Und wenn ich die Liste der Zusatzstoffe in Wurstwaren lese, wird mir übel.

Aber deswegen bin ich kein Öko-Märtyrer. Mir geht es gut ohne den jährlichen Fleischberg, den ich früher gegessen habe. Mein kleiner Protest gegen Massentierhaltung und weltweite Tiertransporte. Heute bevorzuge ich Gemüseburger oder mediterrane Tofu-Bällchen zum Mittagessen.

Und wenn ich essen gehe, wähle ich eher fleischlose Gerichte. Salate. Suppen.


 


 

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