Sie sind hier: Startseite Düsseldorf Leben Live Glossen & Co.
Weitere Artikel
Die Jamin-Kolumne: Auf einen Cappuccino

Dreck-weg-Tag – auch für Haus- und Grund-Besitzer

Am 12. März soll wieder das große Reinemachen in Düsseldorf stattfinden – die Bürger sind aufgerufen, sich am Dreck-weg-Tag zu beteiligen. Unserem Kolumnisten reicht das nicht. Er fordert dazu auf, dass auch private Haus- und Grund-Besitzer ihre verschmutzen Gelände reinigen.

Zum 17. Mal gibt es jetzt schon den Dreck-weg-Tag. Freiwillige Helfer treten zum Bücken an und säubern öffentliche Flächen, aber auch Schul- und Kindergarten-Areale von Papierfetzen, Flaschen, Dosen, Windeln und was sonst noch alles von den Mitmenschen achtlos weggeworfen wird.

Das ist sicherlich eine lobenswerte Aktion. Doch ebenso wichtig finde ich es, dass die Besitzer von Grundstücken endlich zum Reinemachen angehalten werden.
Nicht nur Vorgärten oder Hinterhöfen sind oft wahre Müllkippen, auch etliche unbebaute Grundstücke befinden sich in einem verwahrlosten Zustand.

Ich komme beispielsweise jeden Tag an einer solchen Gammelfläche an der Ecke Siegfriedstraße / Düsseldorfer Straße in Oberkassel vorbei. Früher stand hier eine Tankstelle, die schließlich abgerissen wurde.

Seit Jahren sehe ich nun schon ein verdrecktes Grundstück, dass von einem verwahrlosten Zaun eingeschlossen ist, der gelegentlich bei starkem Sturm gerne mal aus den Fugen gerät und so eine Gefahr für die Passanten ist.

Gerüchte besagen, dass das Grundstück umweltverschmutzt ist. Der Boden soll von Öl- und Benzinresten durchtränkt sein. Weil die Reinigung des Bodens zu aufwendig, also zu teuer ist, soll dieses Gelände in der attraktiven Lage noch immer nicht bebaut sein.

Nicht einzusehen ist, warum in Düsseldorf solche Schandflecken oft jahrelang das Stadtbild verschandeln, ohne dass die Stadtverwaltung einschreitet. Die Grundstückbesitzer sollten aufgefordert und zur Not auch dazu gezwungen werden, ihre Grundstücke in einem sauberen Zustand zu erhalten.

Für das von mir genannte Grundstück in Oberkassel gäbe es zwei attraktive Alternativen:

  1. Das Grundstück könnte einplaniert, mit sauberer Erde abgedeckt und mit Gras bepflanzt werden.
  2. Man könnte einen kleinen öffentlich zugänglichen Parkplatz daraus machen. In diesem Fall könnten Grundstückseigentümer und Stadt eine Kooperation eingehen: Die Stadt mietet das Grundstück und schafft gebührenpflichtige Parkplätze.

Kampf dem Augendreck – der ganz speziellen Umweltverschmutzung. Die Stadt sollte in Zukunft mit dem Dreck-weg-Tag nicht nur freiwillige Helfer ansprechen, sondern auch alle Haus- und Grund-Besitzer in Düsseldorf – gute Partner für solcherart Engagement wären sicherlich die Haus- und Grundbesitz-Vereine.

Bleiben Sie fröhlich. Bis nächsten Freitag. Auf einen Cappuccino...
                                             Ihr Peter Jamin

Unser Autor arbeitet als Schriftsteller und Publizist sowie als Berater für Kommunikation seit Jahrzehnten immer wieder auch für ausgewählte Projekte. Sein soziales Engagement gilt der Situation von Angehörigen vermisster Menschen, auf deren Situation er in Büchern, TV-Dokumentationen und Artikeln seit mehr 20 Jahren aufmerksam macht. Mehr unter www.jamin.de

(Peter Jamin)


 


 

Grundstück
Cappuccino
Dreck-weg-Tag
Haus und Grund-Besitzer
Flaschen
Gelände
Unrat
Peter Jamin

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Grundstück" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: