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Die Jamin-Kolumne: Auf einen Cappuccino

Dügida-Terroristen als Fußgruppe im Rosenmontagszug – Kanonenfutter für echte Bombenleger

Haben die Dügida-Demonstranten möglicherweise mehr Humor, als wir uns das vorstellen können?! Sie überlegen, sich in Kaftan- und Burka-ähnlichen Ganzkörperkondomen als Fußgruppe unter die Karnevalisten zu mischen.

D'r Zoch kütt am Rosenmontag. Soviel ist sicher. Aber kommt auch die neu gegründete Fußgruppe der Dügida? Die für starke, befremdliche Sprüche immer guten Dügida-Organisatoren gegen die Islamisierung des Abendlands haben ja groß angekündigt, dass sich am kommenden Rosenmontag eine Hundertschaft von Dügida-Demonstranten als radikal-islamistische Terroristen verkleidet unter die Düsseldorfer Narren mischen will. 

Ich hoffe sehr, dass sich die in Kaftan- und Burka-ähnlichen Ganzkörperkondomen vermummten und nur durch Sprengstoffgürtel um die smarten Wämse erkennbaren Dügidadaisten zu einer Fußgruppe formieren werden.

Die Organisatoren des Umzugs könnten sich darüber freuen, bietet doch diese Narrentruppe ein derart abschreckendes Bild, dass man sie gut als Vorhut vor den Rosenmontagszug einspannen könnte um Platz zu machen für den echten Spaß. Nach dem Motto: Weg frei für alle Narretei. 

Angeblich plant man in unserer Kölner Nachbardomstadt zudem, den Dügida-Narren den Karnevalwagen "Charlie-Hebdo", der die Anschläge von Paris auf die Meinungsfreiheit verurteilt, mit auf den Weg zu geben. Die Kölner selbst verbannten den Mottowagen aus ihrem Zoch. Sie haben Angst, dass ihr "Charlie-Hebdo"-Wagen die Gefühle von Terroristen des "Islamischen Staats" oder verbündeter radikaler Islamisten verletzten und diese zu Terroranschlagen veranlassen könnte. 

In Düsseldorf wäre das hingegen kein Problem, den emotionell hochgerüsteten Wagen mit der Fußgruppe der Dügidadaisten fahren zu lassen. Frei nach dem Kanonenfutter-Motto: Sollen sich doch die echten und die falschen Terroristen gegenseitig abschlachten.

Was für ein Spektakel! Ich hoffe sehr, dass die Dügida-Narren den Rosenmontagszug als realsatirische Fußgruppe bereichern werden. Schön wäre es auch, wenn sie – falls das mit den echten Terroristen nicht klappen sollte - zum Schluss des Umzugs ihre Sprengstoffgürtel selbst betätigen und sich in Luft auflösen würden.

Dann wäre endlich einmal tatsächlich alle Narretei am Aschermittwoch vorbei.

Bis nächsten Freitag. Auf einen Cappuccino...
                                                 Ihr Peter Jamin

Unser Autor ist Schriftsteller, Journalist und als Berater für Kommunikation seit Jahrzehnten immer wieder auch für ausgewählte Projekte von Unternehmen und Werbe- und PR-Agenturen tätig. Sein soziales Engagement gilt der Situation von Angehörigen vermisster Menschen, auf deren Situation der Publizist in Büchern, TV-Dokumentationen und Artikeln seit mehr 20 Jahren immer wieder aufmerksam macht.

(Peter Jamin)


 


 

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