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Die Jamin-Kolumne: Auf einen Cappuccino

Klopp muss weg – sonst wechseln Fortuna und BVB bald die Positionen

Heute mal etwas Sport – denn am Sonntag spielt Fortuna Düsseldorf gegen den Karlsruher SC und Borussen-Löwe Klopp hat ausgebrüllt.

Eigentlich wollte ich in dieser Woche meinen dritte Telekom-brief schreiben. Aber das Problem muss warten. Es gibt Wichtigeres. Dortmund hat gegen Augsburg im Fußball verloren. Das lässt jetzt nur noch einen Schluss zu: Klopp muss weg.

Wenn das nicht passiert, können wir Düsseldorfer damit rechnen, dass Fortuna Düsseldorf und BVB Dortmund bald ihre Plätze in der Bundesligen tauschen. Düsseldorf steigt wieder auf in die erste, Dortmund ab in die zweite Liga.

Düsseldorf hat ohnehin beste Aufstiegschancen. RP-online notierte gerade elf Gründe, warum die Fortunen den Aufstieg schaffen könnten:

  1. guter Kader
  2. große Erfahrung
  3. bestes Sturmduo
  4. prima Fans,
  5. klasse Torhüter
  6. gute Betreuer
  7. laufstarker Fink
  8. erfolgversprechender Liendl
  9. hohe Flexibilität
  10. Beißerqualitäten
  11. und ein motivierender Trainer Oliver Reck.

Und damit wären wir bei einer besonders wichtigen Position. Es ist nicht nachvollziehbar, warum BVB-Trainer Klopp nicht längst seinen Abschied genommen hat oder von seinem Vorstand hinauskomplimentiert wurde. Die Mannschaft benötigt eine neue Führungskraft.

Sicher, Jürgen Klopp ist ein smarter und sympathischer Junge. Er hat Verdienste, große Verdienste, aber er schafft es nicht das Ruder rumzureißen. Nach dem Spiel gegen Augsburg wirkte er wie ein waidwund geschossener Löwe. Er brüllt nicht mehr. Er hat nicht mehr das Durchsetzungsvermögen und die Bewunderung seiner Truppe.

Wie's mit Meier lief und was Mehdorn sagt

Die Dortmunder könnten von Düsseldorf wie auch von der Wirtschaft lernen. Trainer Norbert Meier führte die Düsseldorfer Fortunen einst aus der zweiten Liga zum Aufstieg – musste aber zum Bedauern vieler seinen Platz räumen, als die Mannschaft wieder abstieg, und fuhr weiter auf dem Trainer-Karussell.

Gerade erst hat Hartmut Mehdorn, Chef des Flughafens Berlin-Brandenburg, in der "Welt" einen richtigen Hinweis gegeben: "Erfolgreiche Unternehmen haben einen erfolgreichen Chef. Und wenn die keinen erfolgreichen Chef haben, sondern eine Pflaume, dann kracht die Firma hinten zusammen. So ist es im Sport, so ist es in der Industrie."

Vielleicht sollten sich die Borussen Manager Mehdorn in den Vorstand holen, damit die richtigen Entscheidungen getroffen werden – er hat ja bald Zeit.

Bis nächsten Freitag. Auf einen Cappuccino...
                                               Ihr Peter Jamin

Unser Autor ist Schriftsteller, Journalist und als Berater für Kommunikation seit Jahrzehnten immer wieder auch für ausgewählte Projekte von Unternehmen und Werbe- und PR-Agenturen tätig. Sein soziales Engagement gilt der Situation von Angehörigen vermisster Menschen, auf deren Situation der Publizist in Büchern, TV-Dokumentationen und Artikeln seit mehr 20 Jahren immer wieder aufmerksam macht.

(Peter Jamin)


 


 

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