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Die Jamin-Kolumne: Auf einen Cappuccino

Mit Nina gegen Blitz und Donner – Gut gewarnt durch Apps

Es gibt ja Menschen, die haben nicht nur ein Smartphone – sie nutzen es auch intensiv dank vielerlei Anwendungen. Unser Kolumnist gehört dazu, lässt sich sogar vor Blitz und Donner und Terroranschlägen durch Apps warnen.

Gestern am frühen Abend, als Siri, meine Freundin von Apple schon schlief, meldete sich Nina. Nina ist das Mädchen vom Bundesinnenministerium und meldet sich auf meinem iPhone, wenn Blitz und Donner oder andere Katastrophen drohen.

In den vergangenen Wochen haben wir ja wieder einmal gemerkt, wie wichtig es ist, rechtzeitig vor drohenden Unwettern gewarnt zu werden.
Balkonia-Fans können ihre Sonnenschirme rechtzeitig abbauen, Grillfans die Holzkohle in Sicherheit bringen und Park-Flanierer sich selbst.

Dass Apps viel Gutes tun, wissen wir ja alle. Doch wenn es um Blitz und Donner und Unwetter und Überschwemmungen und Atomkatastrophen oder gar Terroranschläge und anderes Ungemach geht, gibt es drei Apps, die mir helfen, Gefahren aus dem Weg zu gehen.

Meine „Nina“ wurde vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) entwickelt und warnt uns seit Neustem direkt über aktuelle Gefahrenlagen mit Warnmeldungen auf den IOS- und Android-Smartphones. Nina heißt eigentlich "Notfall-Informations- und Nachrichten-App.

Bewährt hat sich für mich schon seit langer Zeit die App „Katwarn“. Das ist ein bundesweit einheitlicher Warndienst fürs Mobiltelefon. Bei Unglücksfällen wie Großbränden, Bombenfunden oder Wirbelstürmen senden die verantwortlichen Feuerwehrleitstellen, Landeslagezentren oder der Deutsche Wetterdienst über KATWARN Warninformationen orts- oder anlassbezogen an die Mobiltelefone der betroffenen Menschen. KATWARN bietet damit zusätzlich zu Lautsprecheransagen, Sirenen und Rundfunk Informationen, die lebenswichtig sein können.

Ganz wichtig und aktuell, also passend zur Fußball-Europameisterschaft habe ich mir die App Said auf mein iPhone geladen. Das französische Innenministerium warnt hier u.a. vor möglichen Terroranschlägen etwa in den Fußballstadien. Da ich mir für das Viertelfinalspiel in Bordeaux eine Karte gekauft habe – in der Hoffnung, dass das deutsche Team hier Anfang Juli spielt – werde ich also gewarnt, wenn Islamisten die Mannschaftskabine stürmen.

Angenehm ist, dass die Apps, einmal eingerichtet, keine Aktivitäten von mir verlangen. Wenn Gefahr droht, melden sie sich von selbst...

So jetzt muss ich schnell Schluss machen. Nina meldet gerade, dass an sieben Pegeln die Schwellenwerte für Hochwasser in Nordrhein-Westfalen überschritten wurden – ich muss den Keller leerräumen.

Bleiben Sie fröhlich. Bis nächsten Freitag. Auf einen Cappuccino...
                           Ihr Peter Jamin

Unser Autor arbeitet als Schriftsteller und Publizist sowie als Berater für Kommunikation seit Jahrzehnten immer wieder auch für ausgewählte Projekte. Sein soziales Engagement gilt der Situation von Angehörigen vermisster Menschen, auf deren Situation er in Büchern, TV-Dokumentationen und Artikeln seit mehr 20 Jahren aufmerksam macht. Mehr unter www.jamin.de

(Peter Jamin)


 


 

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