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Die Jamin-Kolumne: Auf einen Cappuccino

Sexuelle Gewalt gegen Frauen – Deutsche Männer raus aus Deutschland!

Seit Silvester diskutiert Deutschland über die Gewalt gegen Frauen durch Ausländer und Asylanten und in diesen Tagen rüsten die Karnevalhochburgen gegen Übergriffe auf.

Unser Kolumnist hat sich jetzt mit einer neuen, EU-weiten Umfrage befasst, in der 42.000 Frauen in den 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union über ihre Erfahrungen mit körperlicher, sexueller und psychologischer Gewalt durch einheimische Männer und auch zu Vorfällen von Gewalt in der Partnerschaft, der sogenannten häuslichen Gewalt, befragt wurden.

Das Ergebnis ist so erschreckend, dass unser Kolumnist jetzt Integrationskurse für gewalttätige deutsche Männer fordert, bevor sie auf Partnerschaften losgelassen werden.

Es ist erst wenige Wochen her, seit in der Silvesternacht in mehreren deutschen Städten wie Düsseldorf, Köln oder Hamburg zahlreiche sexuelle Übergriffe und Gewalttaten auf Frauen durch Ausländer oder Asylanten stattgefunden haben.

Die Folgen davon sind nicht nur unendlich viele Fernsehdiskussionen und -berichte, abertausende Zeitungsartikel und Magazinberichte, sondern die Gründung von Bürgerwehren zum Schutz der deutschen Frauen und auch vielfältige rassistische und ausländerfeindliche Kommentare vor allem in den sozialen Medien.

Entweder unterschwellig oder auch direkt fordert man dazu auf alle Flüchtlinge entweder an der Grenze zu stoppen oder die Angekommenen wieder in ihre Länder zurückzuschicken.

Die Angst vor und der Hass auf die Fremden ist insbesondere durch die sexuellen Übergriffe und Gewalttaten in der Silvesternacht noch einmal erheblich verstärkt worden.

Doch nun gibt es eine Untersuchung der Europäischen Union über die sexuelle Gewalt gegen Frauen durch einheimische Männer in der EU insgesamt, und wer diese Umfrage unter 42.000 Frauen ernst nimmt und die gleichen Maßstäbe anlegt wie gegenüber den Tätern aus der Silvesternacht, kommt schnell zu dem Schluss: Alle europäischen Männer müssen aus Europa verbannt, oder, um es auf Deutschland zu beziehen, alle deutschen Männer sind aus Deutschland zu vertreiben.

Denn die Erfahrungen der Frauen mit unseren einheimischen Männern in den 28 EU-Staaten sind erschreckend:

  • Jede zehnte Frau hat seit ihrem 15. Lebensjahr eine Form der sexuellen Gewalt erfahren.
  • Junge Frauen im Alter von 18 bis 29 Jahren sind besonders gefährdet.
  • In den letzten 12 Monaten vor der Befragung haben etwa acht Prozent der interviewten Frauen körperliche und/oder sexuelle Gewalt erfahren.
  • 24 Millionen bis 39 Millionen Frauen (das sind 13 bis 21 Prozent der in der EU lebenden Frauen) haben allein in den 12 Monaten vor der Befragung sexuelle Belästigungen erlebt.
  • Jede zwanzigste Frau in der EU wurde schon einmal vergewaltigt.
  • Etwas mehr als jede fünfte Frau hat körperliche und/oder sexuelle Gewalt entweder von dem/der derzeitigen oder früheren PartnerIn erfahren.
  • Etwas mehr als jede zehnte Frau hat vor ihrem 15. Lebensjahr eine Form der sexuellen Gewalt durch einen Erwachsenen/eine Erwachsene erfahren.

Die deutsche Kurzfassung der Ergebnisse der Umfrage können Interessierte hier nachlesen.

Es ist eine interessante Abhandlung, die hoffentlich intensivere und sachlichere Diskussionen auslöst als die Silvester-Ereignisse.

Denn die Folgen der Taten sind erschreckend:

  • Die Opfer von sexueller Gewalt leiden oft unter zahlreichen psychischen Folgen.
  • Eine der psychologischen Langzeitfolgen von Gewalt ist der Verlust von Selbstvertrauen.
  • Viele Opfer fühlen sich seit der Tat verletzlich und ängstlich.

Die Folgen der Gewaltakte spiegeln sich gerade in den Ängsten der Frauen wider: Acht von zehn Frauen in der EU denken, dass Gewalt gegen Frauen in ihrem Land sehr verbreitet oder ziemlich verbreitet ist.

Was also bleibt zu tun, wenn man die EU-Untersuchung genau so ernst nimmt wie die Gewalttaten gegen Frauen in der vergangenen Silvesternacht und darauf angemessen reagieren will?

Die Bürgerwehren könnten natürlich in Zukunft die deutschen Frauen auch vor ihren deutschen Männern schützen und man könnte nach dem Gleichbehandlungsprinzip sicherlich auch fordern, dass die deutschen Männer aus Deutschland vertrieben oder zumindest kaserniert werden sollten?! Auch könnten Integrationskurse für partnerschaftliche Beziehungen für auffällig gewordene Männer ebenso selbstverständlich werden wie psychologische Tests für den Wiedererwerb eines Führerscheins.

Besser wäre es allerdings, wir würden uns mit den Ursachen und den Auswirkungen und vor allem der Verhinderung von sexueller Belästigung und Gewalt gegen Frauen durch die europäischen, also auch durch die deutschen Männer befassen und notwendige Maßnahmen ergreifen.

Wir sollten in Zukunft die nun wirklich kleine Gruppe von Tätern unter den neuen ausländischen Mitbürgern und Gästen im Blick haben, uns aber vorrangig mit den deutschen Männern befassen, die für die deutschen Frauen eine viel größere Gefahr darstellen.

Bleiben Sie fröhlich. Bis nächsten Freitag. Auf einen Cappuccino...
                                                  Ihr Peter Jamin

Unser Autor arbeitet als Schriftsteller und Publizist sowie als Berater für Kommunikation seit Jahrzehnten immer wieder auch für ausgewählte Projekte. Sein soziales Engagement gilt der Situation von Angehörigen vermisster Menschen, auf deren Situation er in Büchern, TV-Dokumentationen und Artikeln seit mehr 20 Jahren aufmerksam macht. Mehr unter www.jamin.de

(Peter Jamin)


 


 

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