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Die Jamin-Kolumne: Auf einen Cappuccino

Wie man mit eBooks Geld sparen kann

In Buchhandlungen in einem Buch schmökern ist noch immer ein ganz besonderes Erlebnis. Doch wer sich in Ruhe in ein Buch einlesen und dann seine Kaufentscheidung treffen möchte, dem bieten auch eBooks dazu viele Gratisseiten.

In meinem Freundes-und Bekanntenkreis gibt es noch viele, die eBooks ablehnen und von den Printausgaben schwärmen als wären sie die reinen Glücksbringer. Auch ich mag gedruckte Bücher. Die man anfassen und ins Bücherregal stellen und auch prima verschenken kann.

Allerdings möchte ich heute auf einen Vorteil hinweisen, den die gedruckten Büchern nicht haben. Jeder der gerne liest, kauft immer wieder einmal ein Buch, das ihm nach zwanzig oder dreißig Seiten doch nicht gefällt, weil er den Schreibstil des Autors nicht mag oder ihm der Verlauf der Geschichte nicht gefällt. 

Wenn das passiert, hat man aber schon zehn oder mehr Euro für ein Buch ausgegeben, das man nicht zu Ende liest und man ärgert sich darüber ein wenig. Im besten Fall verschenkt man das Buch und hofft, dass der Beschenkte mehr Spaß am Gedruckten hat als man selbst. 

Bei eBooks ist das anders. Wenn ich mir im Internet ein Buch kaufe oder mir unsicher bin, ob ein Buch das richtige für mich ist, lade ich mir zunächst nur einen Auszug herunter. Das sind in der Regel und je nach Schriftgröße, die man auf dem Bildschirm des ipad oder Kindl individuell einstellen kann, etwa 50 Seiten.

Gerade erst habe ich es so mit dem Buch "2013", von dem ich nicht wusste, ob es mir gefallen würde, eine solche Erfahrung gemacht. Autor Florian Illies entfaltet in seinem Buch ein historisches Panorama: Zwischen Paris und Moskau, zwischen London, Berlin und Venedig begegnen wir rückblickend ins Jahr 1913 zahllosen Künstlern, deren Schaffen unsere Welt auf Dauer prägte. "Man kokst, trinkt, ätzt, hasst, schreibt, malt, zieht sich gegenseitig an und stößt sich ab, liebt und verflucht sich", heißt es in der Verlagswerbung. 

Ich habe mir das eBook heruntergeladen und von den angebotenen Gratisseiten nur 20 gelesen, als ich auch schon wusste, dass ich das Buch kaufen werde – diesmal als Printausgabe in der Buchhandlung und nicht als eBook.

Ich finde, es ist für alle, die gerne und viel lesen, ein großer Vorteil, eBooks zur Probe lesen zu können. Man spart Geld und den Ärger über ein gekauftes, aber letztlich ungeliebtes Buch.

Und man wird auch ein wenig schlauer. Denn man kann auch mitreden bei Büchern, die man nicht komplett gelesen hat.

Bis nächsten Freitag. Auf einen Cappuccino...
                                                                                Ihr Peter Jamin

Unser Autor ist Schriftsteller, Journalist und als Berater für Kommunikation seit Jahrzehnten immer wieder auch für ausgewählte Projekte von Unternehmen und Werbe- und PR-Agenturen tätig. Sein soziales Engagement gilt der Situation von Angehörigen vermisster Menschen, auf deren Situation der Publizist in Büchern, TV-Dokumentationen und Artikeln seit mehr 20 Jahren immer wieder aufmerksam macht.

(Peter Jamin)


 


 

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