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Die Messe baut

Düsseldorf – Du Stadt der Kräne

Mit einem hochambitionierten Bauprojekt will die Messe Düsseldorf ihren vorderen Platz im Ranking unter den weltweiten Topmessestandorten behaupten.

„Wir beginnen mit dem Neubau einer der modernsten Veranstaltungsstätten in Deutschland und vielleicht darüber hinaus“, wertete Messechef Werner M. Dornscheidt dann auch den Neubau der Halle eins, direkt an der Rotterdamer Straße und damit nur einen Steinwurf vom Rhein entfernt. Heute fiel der Startschuss.

Es soll eine Landmarke werden, „ein Leuchtturm“, so Dornscheidt, mit beeindruckenden Ausmaßen. Mit einer Höhe von knapp 16 Meter und damit doppelt so hoch wie die derzeitigen Hallen, dazu auf der gesamten Fläche von 12.000 Quadratmeter stützenfrei, biete das neue Schmuckstück eine „größtmögliche Flexibilität. Bei der Planung der Messestände, bei Kongressen, aber auch bei jeder Art von Event wie zum Beispiel Fernsehshows.“

Das neue Messegesicht Richtung Stadt und Rhein ist das optische Highlight, auf das die Messemacher besonders stolz zu sein scheinen. Überspannt von einem dreieckigen Vordach verschwindet der langweilige Parkplatz vor dem Eingang Süd in eine Tiefgarage und schafft Platz für eben jenes Vordach und einem komplett verglasten Foyer.

Doch dieses Vordach ist nicht irgendein Dach. Dornscheidt:  „Das komplett illuminierte Dach wird dort zukünftig vor allem abends für eine ganz besondere Atmosphäre sorgen. Es hat das Zeug zu einem echten Wahrzeichen.“

Übrigens sollen an der Spitze des Daches, dort wo Rotterdamer und Stockumer Kirchstraße zusammentreffen, Aufhängevorrichtungen für Schwerlastgewichte installiert werden, was an Open-Air Veranstaltungen unter einem künstlichen Sternenhimmel denken läßt - angesichts eines Düsseldorfer Standardsommers nicht verkehrt.

Zukunftsorientiert auch die Tiefgarage für 300 Fahrzeuge, denn dort besteht bereits die Möglichkeit eines Anschlusses an das U-Bahnnetz. Ambitioniert wie das Projekt ist auch die Zeitplanung. Bereits im Sommer 2019 sollen die neue Halle eins samt umgestaltetem Foyer und Vordach fertig sein. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 140 Millionen Euro, die Teil des „Masterplanes zur Modernisierung des kompletten Messegeländes“ bis 2030 mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 636 Millionen Euro sind.

(Manfred Fammler)


 


 

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