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Vertrauen

Die „wahre“ Währung der Wirtschaft

Jetzt wird jeder zur Kasse gebeten. Bankrotterklärungen globalisierter Finanzjongleure treffen auf Otto Normalverbraucher. Die Panik unter den Börsianern schlägt über in Angst beim Sparbuchbesitzer. „Das Vertrauen der Konsumenten in die Wirtschaft ist erschüttert“, analysiert Hans-Joachim Evers, 1. Vorsitzender des Bundesverbandes der Werbeartikel-Berater und –Großhändler (bwg). Nach einer ad-hoc-Sitzung des bwg-Vorstandes in Düsseldorf erklärte Evers weiter: „Dabei ist seit jeher klar, dass Vertrauen die wahre Währung der Wirtschaft darstellt. Wer die Glaubwürdigkeit aufs Spiel setzt, der degradiert die kaufmännische Rechtschaffenheit zu einer Fußnote in der Bilanz.“

Was die Wirtschaft deshalb jetzt dringend brauche, so Evers, sei eine nachhaltige Werbung für die Wahrhaftigkeit wirtschaftlichen Handelns. „Das aktuelle Bild von profithungrigen Zockern schafft keine lebenswerte Zukunftsperspektive“, die Ehrlichen dürfen nicht mit den schwarzen Schafen bestraft werden. Insbesondere Selbständige und Mittelständler laufen Gefahr, in einen unverschuldeten Generalverdacht zu geraten.“

Aufklärungskampagne gefordert

Der bwg plädiert daher für eine breit angelegte Aufklärungs-Kampagne der deutschen Wirtschaft. Evers: „Es geht um einen nationalen Kraftakt, der branchenübergrei-fend geleistet werden muss. Im Vordergrund müssen sowohl auf der oberen Ebene, wie bei jedem Einzelnen, transparente Gespräche und vertrauensbildende Maßnahmen stehen. Jeder Unternehmer muss seine Vertrauenswürdigkeit persönlich unter Beweis stellen. Deshalb halten wir Zeitungsanzeigen oder Plakate für wenig Ziel führend, da sie nur für einen kurzen Moment und nicht nachhaltig wirken. Dagegen verfestigen sich re-daktionelle Hintergrundberichte in Funk und Fernsehen sowie prägnante Werbeartikel im Gedächtnis der Konsumenten. Unser landesweit dichtes Netz an kompetenten Wer-beartikelberatern garantiert eine rasche Umsetzung von Konzepten.“

Trend 2008

Der bwg hat mit seiner aktuellen Branchenveranstaltung „Trend2008“ seinen Mitgliedern starke Argumente in Form von Fallbeispielen neuer, innovativer Artikeln und hochaktueller Jahresendartikel geliefert. Wissenschaftliche Studien belegen seit Jahrzehnten, dass gegenständliche Werbung - wie der Werbeartikel auch genannt wird – persönliche Wertschätzung und Vertrauen vermittelt. Während andere Werbeträger nach kurzer Zeit aus der Hand gelegt oder im TV-Konsum weggezappt werden, verbleibt der dreidimensionale Werbeträger in der Benutzung des Empfängers und manifestiert so gezielt Botschaften. Evers: „Praxisbeispiele belegen zu dem, dass in Marketing-Konzepten Krisen-PR gezielt mit Werbeartikeln gestützt wird. Was für ein Einze-lunternehmen wirkungsvoll funktioniert, kann aktuell auf die nationale Wirtschaft übertragen werden.“

Nachhaltige Werbung

Für den Aufbau von Vertrauen, gerade wenn es enttäuscht wurde, braucht es Zeit. Aber vor allem ein tragfähiges Fundament. Das geschieht nicht über Nacht oder mit dem Umlegen eines Schalters. Der Konsument muss wieder Zeit für einen klaren Kopf bekommen. Diese Atempausen können die Wirtschaft und die Politik gleichermaßen mit nachhaltiger Werbung, beispielsweise mit Werbeartikeln, nutzen. Hans-Joachim Evers erklärt: „Die Staatsgarantie auf Sparguthaben in Höhe von einer Billionen Euro ist ein wichtiger psychologischer Start in die richtige Richtung. Sie stellt die wohl größte Garantie der Weltgeschichte dar. Den nächsten Schritt muss jeder Unternehmer selber leisten und sich der Instrumente bedienen, die ihm am Sinnvollsten erscheinen, um dem Konsumenten mit der Währung zu begegnen, die Zukunft schafft: mit Vertrauen. Wir empfehlen Werbeartikel.“

(Redaktion)


 


 

Hans-Joachim Evers
1. Vorsitzender des Bundesverbandes der Werbeartikel-Berater und –Großhändler (bw

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