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Leitmesse drupa

Alter Turnus, kürzere Laufzeit, neuer Präsident

Die weltweit wichtigste Messe für die Print- und Medienindustrie, die in Düsseldorf beheimatete drupa, bleibt beim olympischen 4-Jahres-Turnus. Gleichzeitig entschied das 20-köpfige drupa-Komitee, die Messedauer auf elf Tage zu verkürzen.

Ausschlaggebend für diese Entscheidung ist der internationale Messekalender, der auf dem Vier-Jahres-Turnus der bedeutendsten Messe der Branche basiert. „Viele innovationsstarke Aussteller und ihre erfolgreichen Kunden hätten sehr gerne einen kürzeren Turnus. Jedoch konzipiert die Zulieferindustrie ihre gesamten Messemarketingaktivitäten im globalen Kon- text. Planungssicherheit in diesem Punkt ist angesichts des aktuellen wirtschaftlichen Umfeldes und der Situation in den internatio- nalen Absatzmärkten eminent wichtig“, erläutert Kai Büntemeyer, Vorstandsvorsitzender des Fachverbandes Druck- und Papiertechnik im VDMA und Präsident von Global Print. Der 2008 gegründete internationale Verband Global Print fördert weltweit den Informationsaustausch über die Entwicklungen in der Druck- und Papier- industrie. Neben Deutschland gehören Global Print die Druck- und Papier- verbände aus den USA, China, Japan, Indien, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien und der Schweiz an, die knapp drei Viertel des Weltmarktes für Druckprodukte ausmachen.

Nur noch 11 Tage

„Die Besucherstruktur der drupa hat sich geändert. Reisten früher große Gruppen bevorzugt am Wochenende an, so entwickelt sich die drupa zunehmend zur B2B -Messe mit einem hohen Anteil von Top-Entscheidern“, erläutert Messechef Werner Dornscheidt die Entscheidung. „Zur diesjährigen drupa gehörten 78 Prozent der internationalen Besucher und 52 Prozent der deutschen Besucher dem Top- Management an. Das sind vier beziehungsweise fünf Prozent mehr als in 2008. Damit ist es hinfällig, zwei Wochenenden in die Laufzeit zu integrieren. Mit elf Tagen, also einem Wochen- ende und neun Werktagen, bringen wir die Interessen von Angebot und Nachfrage bestens auf einen Nenner.“

Neuer drupa-Präsident

Der zweite große Programmpunkt auf der Tagesordnung der konstituierenden Sitzung des drupa-Komitees waren die personellen Weichenstellungen. Einstimmig ernannte das Gremium Dipl.-Ing. Claus Bolza-Schünemann zum Präsidenten der drupa 2016. „Ich freue mich, die Präsidentschaft in einer so spannenden Zeit übernehmen zu dürfen. Unsere Branche entwickelt sich rasant weiter, und die drupa 2016 wird ein wichtiger Meilenstein auf dem zukünftigen Weg sein“, so Claus Bolza-Schünemann. Bestätigt wurden Dr. Jürgen Vutz, Vorsitzender der Geschäftsführung Windmöller & Hölscher KG, zum Vizepräsidenten und damit Vorsitzenden des Zulassungsausschusses sowie Rolf Schwarz, Präsident des Bundesverbandes Druck und Medien e.V., zum zweiten Vizepräsidenten der drupa 2016.

(Redaktion)


 


 

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