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drupacity-Highlight 2016

Doppeldeckerbus „Wolfgang“ rollt durch Düsseldorf

Er ist echter Berliner, 24 Jahre alt, wiegt zarte 17.000 kg, ist mit einer Höchstgeschwindigkeit von 72 km/h unterwegs und gehört zu den Highlights von drupacity 2016: „Wolfgang“ ist ein Berliner Doppeldeckerbus, den das GoetheLab der FH Aachen zu einem mobilen 3D-Drucker-Labor umbauen ließ.

drupacity ist eine gemeinsame Initiative der Messe Düsseldorf und der Wirtschaftsvereinigung Destination Düsseldorf parallel zur drupa 2016. Ziel von drupacity ist es, die Trends der Fachmesse in die Stadt zu transportieren und die neuesten Entwicklungen der Print-Media-Branche erlebbar zu machen. Mit Unterstützung von über 50 drupartnern aus Gastronomie, Hotellerie, Einzelhandel und anderen Branchen gibt es daher vielseitige Events und Angebote sowie spezifische Aktionen rund um die Druck- und Medienbranche in der Düsseldorfer Innenstadt. Diese richten sich sowohl an Aussteller und Besucher der Messe als auch an die Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger. Eins der Highlights der diesjährigen drupacity ist der Berliner Doppeldeckerbus Wolfgang. Er bringt die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse auf dem Gebiet der Additive Manufacturing Technologie, also des 3D-Druckens, aus dem Labor nach Düsseldorf. Wolfgang steht vom 2. bis zum 5. Juni in Kooperation mit der Interessengemeinschaft Königsallee an der Kö auf Höhe der Kö-Galerie. Dort macht er Technik verständlich erlebbar und freut sich auf zahlreiche Besucher.

Showroom und Labor

„Wolfgang erklärt die spannende Welt des 3D-Druckens interessant, greifbar, anschaulich und kompakt“, sagt Prof. Andreas Gebhardt von der FH Aachen, der die Idee eines rollenden 3D-Labors gemeinsam mit seinen wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Julia Kessler, Mirjam Knothe und Laura Thurn entwickelt hat. „Wir haben das Projekt ins Leben gerufen, um unser Know-how in Schulen und Unternehmen zu bringen. Für beide Zielgruppen bieten wir verschiedene Workshops und Programme an, die individuell angepasst werden können“, so Gebhardt. Mitarbeiter von Unternehmen können sich beispielsweise in den Bereichen Lasertechnik oder innovative Fertigungsverfahren weiterbilden. Außerdem besucht Wolfgang Industriestandorte, Hochschulen und Messen. An acht Computerarbeitsplätzen samt 3D-Druckern lernen die Besucher, wie sie ein Objekt, das später dreidimensional gedruckt werden soll, virtuell konstruieren. Zusätzlich verfügt der „FabBus“, eine Zusammensetzung aus den Worten „Fabber“ und „Bus“, über einen Showroom, in dem man beobachten kann, wie ein 3D-Druck entsteht. Außerdem gibt es eine kleine Bücherei mit Fachbüchern zum Thema, einen Loungebereich und eine Kaffee- und Teebar. Seinen Spitznamen verdankt Wolfgang übrigens Deutschlands berühmtestem Dichter in Anlehnung an das GoetheLab in der Aachener Goethestr.

Im Januar 2014 fiel der Startschuss: Der Fachbereich Maschinenbau und Mechatronik der FH Aachen wollte die Technik des 3D-Druckens in Schulen und Betriebe bringen und hob das Projekt „FabBus“ aus der Taufe. Im August 2014 kauft die FH einen alten Berliner Doppeldecker-Bus, der zunächst restauriert und anschließend in neun Monaten umgebaut wurde. Nach dem Innenausbau erhielt der Bus eine neue weiße Lackierung und sein Außendesign, zuletzt wurden Technik und Elektronik eingebaut. Das rollende 3D-Labor verfügt nun über acht Arbeitsplätze und insgesamt elf 3D-Drucker für Schulungen und Messen. Am 21. Mai 2015 war es soweit: Der FabBus wurd auf den Namen „Wolfgang“ getauft und trat seine Deutschlandreise an.

drupacity Prgramm 2016
Neben Wolfgang gibt es viele weitere Aktionen von drupacity. Modekollektion aus Papier, Riesen-Macaron, Diskussionsforum oder Aktionsfläche mit dem Motto „Win your twin“ – das komplette Programm gibt es hier.

(Redaktion)


 


 

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