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Diversity

Düsseldorf und 41 Unternehmen zeichnen Charta der Vielfalt

Die Stadt Düsseldorf sowie 41 Unternehmen und öffentliche Einrichtungen haben sich der Initiative „Diversity als Chance – Die Charta der Vielfalt der Unternehmen in Deutschland“ angeschlossen. Sie verpflichten sich damit, die Vielfalt in ihrer Belegschaft aktiv zu fördern. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer, und Dr. Uwe Franke, Vorstandsvorsitzender Deutsche BP AG, übergaben die Urkunden an die Neuunterzeichner.

Die Charta-Unterzeichner verpflichten sich, die Vielfalt ihrer Belegschaft, Kundschaft und Geschäftspartner anzuerkennen, wertzuschätzen und zu fördern – unabhängig von Alter, Geschlecht, Behinderung, Rasse, Religion, Nationalität, ethnischer Herkunft, sexueller Orientierung und Identität. Dem liegt die Erkenntnis zugrunde, dass Unternehmen nur dann wirtschaft-lich erfolgreich sind, wenn sie das in der Vielfalt liegende Potenzial nutzen.

Vielfalt anerkennen

Bei der Überreichung der Urkunden im Malkasten in Düsseldorf sagte Böhmer: „Ich freue mich, dass immer mehr Städte und Unternehmen mit der Unterzeichnung der Charta die gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung von Vielfalt anerkennen und unterstützen.“

Wirtschaftskraft Deutschland

Auch die Integration von Menschen mit Zuwanderungshintergrund entscheide mit über die künftige Wirtschaftskraft Deutschlands: „Angesichts des demografischen Wandels und des bereits jetzt von der Wirtschaft beklagten Mangels an qualifizierten Fachkräften kommt es darauf an, die vorhandenen Potenziale von Menschen unterschiedlicher Herkunft besser auszuschöpfen. Unternehmen, die die kulturelle Vielfalt ihrer Belegschaft fördern und nutzen, haben Wettbewerbsvorteile: Ihnen gelingt es leichter, Kunden mit Zuwanderungshintergrund anzusprechen oder sich neue Absatzmärkte im Ausland aufzubauen.“

Wertschätzung

Dr. Uwe Franke, Vorstandsvorsitzender der Deutschen BP und Mitinitiator der Charta der Vielfalt, erklärte: „Die Einführung einer Unternehmenskultur, die auf der Anerkennung und Wertschätzung von Vielfalt basiert, ist weit mehr als die Umsetzung einzelner Maßnahmen: Es geht darum, Bewusstsein zu schaffen und zu verändern und Kompetenzen zu bilden. Die Charta soll dabei in erster Linie motivieren und nicht reglementieren.“

Schirmherrschaft Angela Merkel

Die Deutsche BP hatte die Charta im Dezember 2006 gemeinsam mit den Unternehmen Daimler, Deutsche Bank, Deutsche Telekom initiiert und zusammen mit Staatsministerin Böhmer ins Leben gerufen. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat die Schirmherrschaft übernommen. Ziel ist es, mehr Unternehmen und öffentliche Einrichtungen für die Einführung einer Unternehmenskultur zu gewinnen, die auf der Anerkennung und Wertschätzung von Vielfalt beruht, und einen aktiven Erfahrungsaustausch über Diversity anzuregen.

Der Initiative haben sich mit der heutigen Unterzeichnung 42 Mitstreiter angeschlossen. Sie erreicht damit über 2,7 Millionen Beschäftigte. Zur Unterstützung der Charta hat Staatsministerin Böhmer im August 2007 die Kampagne und Wettbewerbsreihe „Vielfalt als Chance“ ge-startet. Sie soll das ökonomische Potenzial von Menschen mit Zuwanderungshintergrund stärker in den Blick rücken.

(Redaktion)


 


 

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Charta der Vielfalt

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