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NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke

Düsseldorfer Flughafen als Jobmaschine

Der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Oliver Wittke hat in der Nacht zu heute den Flughafen Düsseldorf besucht. Vor Ort informierte er sich über die Bedeutung des mit 17,8 Millionen Passagieren größten Airports des Landes und drittgrößten Airports Deutschlands und blickte hinter die Kulissen. Begleitet wurden Minister Wittke und Oliver Wolff, leitender Ministerialrat und zuständig für den Luftverkehr im Ministerium, unter anderem von Karl Ulrich Garnadt, Bereichsvorstand der Lufthansa, und Karl F. Lotz, Vorstand Air Berlin, sowie den Flughafengeschäftsführern Christoph Blume und Thomas Schnalke.

Die Airportgeschäftsführer berichteten unter anderem von den Ergebnissen der jüngsten Arbeitsstättenerhebung, nach der am Flughafen innerhalb der vergangenen zwölf Monate mehr als 1.000 neue Jobs entstanden sind.

„Am Düsseldorfer Flughafen konzentriert sich der Luftverkehr des Landes NRW, er ist der Airport für den wichtigsten Wirtschaftsraum Deutschlands“, so Wittke. „Die Bedeutung des Flughafens als Jobmaschine und Wirtschaftsfaktor für die Region ist immens.“ Wittke betonte, wie wichtig die Kapazitätsausweitung der aktuellen Betriebsgenehmigung des Airports ist: „Damit bleibt der Flughafen auf Wachstumskurs.“ Im Hinblick auf die zusätzlichen Start- und Landerechte in der ersten Nachtstunde sagte Wittke: „Dies ist besonders für Airlines wichtig, die ihren Wartungsschwerpunkt in Düsseldorf haben. Ich habe mich heute hier vor Ort davon überzeugt, welche Vorbereitungen in der Nacht am Flughafen getroffen werden, damit die Fluggesellschaften ihre Flugpläne gemäß den internationalen Standards effizient gestalten können.“ Der Rundgang führte Minister Wittke unter anderem in die Wartungshalle der Air Berlin, wo er den Check eines Flugzeugs verfolgte.

Air Berlin - die größte Airline am Flughafen Düsseldorf

Karl F. Lotz, Vorstand Air Berlin, betonte die Bedeutung des Airports für die Airline: „Air Berlin ist jetzt schon die größte Airline am Flughafen Düsseldorf. Hier wird künftig auch unser wichtigster Wartungsstandort sein. Die AB Luftfahrttechnik wartet die Flotte der Air Berlin-Gruppe und baut zudem das bereits bestehende Drittgeschäft immer weiter aus.“ Derzeit beschäftigt Air Berlin am Standort Düsseldorf insgesamt etwa 2.700 Mitarbeiter, 40 weitere wurden im Bereich Technik neu eingestellt und die Zahl der Auszubildenden von 12 auf 30 pro Jahr angehoben. Derzeit bietet die Air Berlin-Gruppe 63 Nonstop-Ziele ab Düsseldorf an. Die Airline erhöht dabei bei vielen Verbindungen die Anzahl ihrer Frequenzen – zum Beispiel nach Berlin, Dresden, Helsinki, London, Mailand sowie Paris – und bietet mehr Flüge zu Langstreckenzielen wie Fort Myers, Cancun und Male an.

Gateway für NRW

Karl Ulrich Garnadt, Bereichsvorstand Service und Personal der Lufthansa, erläuterte die Rolle des Flughafens für die Kranichlinie. „Nordrhein-Westfalen ist unser größter deutscher Heimatmarkt, Düsseldorf unser Gateway für NRW. Wir möchten unseren erfolgreichen Wachstumskurs hier nachhaltig fortsetzen“, so Garnadt. Lufthansa ist der Wachstumstreiber am Flughafen Düsseldorf. Im Zeitraum Januar bis August 2008 hat Lufthansa in Düsseldorf 12,5 Prozent mehr Passagiere befördert als im Vorjahreszeitraum. „Deshalb investieren wir erheblich in zusätzliche Flugzeuge und noch mehr Service – an Bord und am Boden.“ So wird Lufthansa ab dem kommenden Sonntag, 26. Oktober, sechs Mal in der Woche von Düsseldorf nach Miami starten. Insgesamt bietet Lufthansa am Flughafen der Landeshauptstadt zurzeit über 60 Ziele nonstop an; zum Vergleich: im Jahr 2002 waren es 26. Garnadt: „Die Ausweitung der Betriebsgenehmigung durch die NRW-Landesregierung war die Initialzündung für diese positive Entwicklung.“ Lufthansa hat seitdem sechs zusätzliche Flugzeuge in Düsseldorf stationiert, darunter drei Langstreckenflugzeuge vom Typ Airbus A340. Allein dadurch sind mehr als 500 neue Arbeitsplätze bei Lufthansa entstanden.

Neues deutsches Drehkreuz

Düsseldorf hat sich in Folge der Betriebsgenehmigung zum neuen deutschen Drehkreuz entwickelt. „Wir wollen und müssen dem Land eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur zur Verfügung stellen. Sie ist eine zentrale Voraussetzung für die Mobilität der Menschen und für die Wirtschaft NRWs“, so Christoph Blume, Sprecher der Flughafengeschäftsführung. Zudem wird der Airport auch seiner Rolle als Jobmotor weiterhin gerecht. Laut der neuen Arbeitsstättenerhebung hat die Anzahl der Arbeitnehmer am Flughafen innerhalb des letzten Jahres um mehr als 1.000 zugenommen und liegt jetzt bei rund 17.600 Beschäftigten.

Um seine Verkehrsfunktion weiter zu erfüllen, passt Düsseldorf International seine Infrastruktur an seine wachsende Bedeutung als Drehkreuz an. Blume erläuterte die konkreten Projekte und Baumaßnahmen wie das neue Terminalkonzept, in dessen Rahmen für Umsteiger derzeit ein Transfergang zwischen den Flugsteigen B und C gebaut wird. Bereits fertig gestellt ist im Flugsteig A ein neuer Ankunftsgang inklusive Sicherheits- und Passkontrollstellen. Weitere im Bau befindliche Großprojekte sind die Flugzeughalle 7, für die deutlich wachsende Nachfrage nach Flugzeugwartung der Airlines am Flughafen, deren Nutzer die Air Berlin-Gruppe wird, sowie ein neues Mietwagenzentrum und ein zusätzliches Parkhaus.

Von diesen und weiteren Themen machte sich Verkehrsminister Oliver Wittke am Flughafen ein Bild. Die Tour führte unter anderem auch in die Wache der Flughafen-Feuerwehr und auf die Start- und Landebahn zum Airfield Lighting Service, der für die Befeuerung der Anlagen zuständig ist. Zudem besuchte der Minister die LSG Sky Chefs, das Cateringunternehmen der Lufthansa, den Tower der Deutschen Flugsicherung, den Check-in sowie die Gepäckförderung. Auf dem Vorfeld hieß er mit der Lufthansa-Maschine, einem Airbus A340 aus New York, LH 409, das erste Flugzeug willkommen, das an diesem Morgen in Düsseldorf landete.

(Redaktion)


 


 

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