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E-Plus-Bilanz

Spektrum durch Netzausbau nach der Frequenz-Auktion verdoppelt

Kundenwahrnehmung ist der Maßstab

E-Plus konzentriert sich auf einen Netzausbau, der den tatsächlichen Bedarf der meisten Nutzer in den Mittelpunkt stellt. "Die Netz-Wahrnehmung unserer Kunden wird nicht durch Technikkürzel oder potenzielle Spitzendatenraten bestimmt", so Markiewicz. "Vielmehr zählt für sie vor allem, dass sie flüssig, zuverlässig und günstig mit ihrem Smartphone oder Tab im Internet surfen können." Das Düsseldorfer Unternehmen sieht in dieser Kundenwahrnehmung den wichtigsten Maßstab für die Entwicklung des Datennetzes der Zukunft.

LTE-Feldtests laufen in drei Regionen

Ihr Spektrum aus der Frequenzauktion 2010 nutzt die E-Plus Gruppe auch für die Vorbereitung des Datennetzes der Zukunft, in dem der Faktor Kapazität eine wachsende Rolle spielen wird. Entsprechende LTE-Feldtests laufen bereits. Für diese setzt E-Plus drei neu erworbene Frequenzbänder ein: In Düsseldorf 2,6 GHz, im niederrheinischen Wachtendonk 1,8 GHz und in Kürze in Cloppenburg 2,1 GHz. Auch wenn die Bewohner in und um Cloppenburg dieses Testnetz nicht direkt nutzen können, profitieren sie: Seit einigen Wochen versorgt E-Plus das gesamte Cloppenburger Stadtgebiet mit HSPA+, das Datenübertragungsraten bis zu 21,6 MBit/s bietet. Damit gehört auch Cloppenburg wie viele andere Orte dieser Größe ab sofort zu den "E-Plus Highspeed-Städten 2011".

Rahmenbedingungen behindern politische Ausbauziele

Als Hemmschuh für einen noch schnelleren und günstigeren Breitbandausbau in Deutschland zeichnen sich immer stärker die rechtlichen Rahmenbedingungen ab. Durch eine wettbewerbsfördernde Regulierung und die Umsetzung nationaler und EU-weiter rechtlicher Vorgaben könnte Deutschland den internationalen Rückstand bei Breitbandtechnologien aufholen und echten Mehrwert für die Verbraucher schaffen. "Im Mobilfunk in Deutschland gibt es ein gewaltiges ungehobenes Potenzial, um den mobilen Breitbandausbau schnell und kostengünstig voranzutreiben. Dessen Nutzung wird allerdings durch einzelne Wettbewerber und die aktuelle Regulierungspolitik behindert", betont E-Plus CEO Thorsten Dirks. Insbesondere geht es dabei um die Nutzung und Neuverteilung der Frequenzen bei 900 MHz. Diese könnten kurzfristig und ohne Technologieumstieg für Anbieter und Kunden mobiles Highspeed-Breitband in weite Flächen der Bundesrepublik bringen. Doch die Bundesnetzagentur und die drei Wettbewerber der E-Plus Gruppe sperren sich gegen diesen Schritt, der einen großen Sprung im Mobilfunkwettbewerb und damit einen nachhaltigen Vorteil für die Verbraucher erzeugen würde.

(ots/Redaktion)


 


 

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