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Ein Blick in die Glas-Zukunft

Interview mit glasstec-Direktorin Birgit Horn

Im kommenden November finden in Düsseldorf zum zweiten Mal die Thementage Glas statt. Unter dem Motto „We think glass new“ haben die Veranstalter, der Bundesinnungsverband des Glaserhandwerks, die Messe Düsseldorf und die Fachzeitschrift Glas+Rahmen erneut ein zukunftsweisendes Themenspektrum entwickelt und zahlreiche Fachreferenten gewinnen können. Im Interview beantwortet Birgit Horn, Director der Leitmesse glasstec, Fragen zur Veranstaltung.

Das Motto der diesjährigen Thementage Glas lautet „We think glass new – Glas neu gedacht“. Welche Intention steht hinter diesem weit gefassten Slogan?

Birgit Horn: „We think glass new“ beinhaltet den Anspruch, sich mit der Zukunft des einzigartigen Werkstoffes Glas und den damit verbundenen Rahmenbedingungen auseinander zu setzen. Dies ist schon seit Jahren ein Grundpfeiler der glasstec, und mit den Thementagen bleiben die Teilnehmer auch zwischen den glasstec-Jahren am Ball. Glas als Werkstoff hat sich technologisch gesehen in kürzester Zeit rasant verändert und wir haben noch längst nicht das Ende erreicht. Wenn wir heute Glas definieren, darf man nicht nur an das übliche Flachglas in der Architektur denken. Eine Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten gibt es mittlerweile für smart glass und es zeichnet sich bereits ab, dass dieses in Zukunft unser Leben stark beeinflussen wird. Genau diese sich daraus ergebenden einmaligen Anwendungsmöglichkeiten werden, unter dem Motto „We think glass new“, im Rahmen der kommenden Thementage Glas realitätsnah aufgezeigt.

Welche thematischen Schwerpunkte markieren in diesem Jahr den Rahmen der Konferenz?

Birgit Horn: Wie auch bei den ersten Thementagen Glas spannt der Bundesinnungsverband einen Bogen von der Gegenwart in die Zukunft und gibt der Glas-Branche damit neue Denkanstöße. Entsprechend liegt der Fokus der Veranstaltung auf Forschung, Entwicklung, Technologie und den sich daraus ergebenden Zukunftsvisionen. Natürlich dürfen in diesem Kontext nicht die Architektur und das Baurecht fehlen, die eine wesentliche Rolle in der baulichen Umsetzung spielen. Mit den gewählten Schwerpunkten wurde ein interessanter Anreiz für die gesamte Glasbranche geschaffen.

Was unterscheidet die Thementage Glas von anderen Vortragsveranstaltungen in der Glas- und Fassadenbranche?

Birgit Horn: Im Gegensatz zu anderen, ähnlich gelagerten Veranstaltungen, bezieht dieser Fachkongress alle in der Wertschöpfungskette beteiligten Branchen und Teilnehmer mit ein. Die Thementage Glas stellen nicht nur den Werkstoff in den Mittelpunkt des Kongresses, sondern sie beschäftigen sich auch mit allen dazugehörigen Facetten. Themen wie Industrie- und Handwerk 4.0, Eurocode Glas, schaltbare Verglasungen, innovative Displays oder 3D-Druck auf und mit Glas zeigen diese ganzheitliche Betrachtung auf. Sie alle stehen am Ende exemplarisch für das „ganzheitliche Denken“, welches den Kongress so einzigartig macht und am Ende wichtige Denkanstöße liefert.

Richtet sich das inhaltliche Angebot vorwiegend an Architekten, Planer und industrielle Glasbearbeiter, oder ist die Teilnahme auch für Fassadenbauer und Glas-Handwerker interessant?

Birgit Horn: Die thematische Ausrichtung bezieht die gesamte Glaswirtschaft/Branche mit ein - von der Architektur über die Industrie bis hin zum Handwerk und der Forschung. In diesem Zusammenhang sollten auch die gesetzgeberischen Institutionen nicht vergessen werden, die ebenfalls von solch einem Kongress profitieren können.

Wird es bei den Thementagen neben theoretischen Grundlagen auch praxisnahe Vorträge geben, bei denen die Anwendung neuer, innovativer Technologien im Vordergrund steht?

Birgit Horn: Praxisnahe Vorträge stehen ebenfalls auf der Tagesordnung. Allein die Themen „Neue Technologien und Konstruktionen, OLED, Pulsenergiefassade, gegossenes Glas in der Fassade oder Unternehmen 4.0“ werden auf eindrucksvolle Weise visionäre Anwendungen in der Praxis widerspiegeln. Die Aufzählung ließe sich an dieser Stelle sicherlich noch umfangreich ergänzen, aber kommen Sie doch vorbei und verschaffen Sie sich selbst einen Eindruck. Das komplette Programm finden Sie unter www.thementageglas.de.

Bietet die zweitägige Veranstaltung auch Freiräume für Diskussionen und den fachlichen Austausch zwischen Teilnehmen und Fachreferenten?

Birgit Horn: Ein guter Kongress bietet genügend Zeit und Platz für einen intensiven Dialog untereinander. Die Thementage Glas verstehen sich als eine Kommunikations- und Netzwerkplattform, die auch nach dem Kongress unter den Fachleuten weiterleben soll. Hierzu bietet sich für die Teilnehmer die Möglichkeit, zusätzlich zum Kongress gemeinsam das Düsseldorfer Altstadtflair zu genießen. Am Donnerstag, den 23. November 2017, um 19.30 Uhr findet das „Get together“ im „Goldenen Ring“ statt. An Düsseldorfer Spezialitäten und einem leckeren Altbier wird es da ganz sicher nicht mangeln. Bereits an dieser Stelle lade ich sie herzlich dazu ein.

(Redaktion)


 


 

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