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Immer mehr leben in Armut

Die Armut in Nordrhein-Westfalen wächst. Im vergangenen Jahr war mehr als ein Drittel (36,1 Prozent) der Geringqualifizierten von relativer Einkommensarmut betroffen, wie das Statistische Landesamt am Freitag in Düsseldorf mitteilte.

2005 hatte der Anteil in NRW noch bei 31,7 Prozent gelegen. Bei Menschen mit einem mittleren Bildungsniveau lag das Armutsrisiko bei 12,6 Prozent. Bei Hochqualifizierten galten 4,3 Prozent als einkommensarm.

Laut Definition der Europäischen Union gelten Menschen als armutsgefährdet, die mit weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Bevölkerung auskommen müssen. 2009 lag die Armutsgefährdungsschwelle laut Mikrozensus in NRW für Ein-Personen- Haushalte bei 796 Euro. Für einen Haushalt mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern beträgt die Armutsgrenze 1671 Euro im Monat.

(ddp)


 


 

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