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E-Books

Der Siegeszug elektronischer Bücher setzt sich fort

Jeder zweite Deutsche (47 Prozent) hat schon mal ein E-Book gelesen. Damit stieg die Zahl der Nutzer von 41 Prozent im Vorjahr auf 47 Prozent 2014. Das fand das Rabatt-Portal deals.com mittels einer aktuellen Studie heraus.

Jeder fünfte Deutsche liest E-Books sogar wöchentlich, jeder dritte mindestens einmal im Monat. Vor allem die junge Generation und insbesondere Frauen erweisen sich dabei als E-Book-Leseratten: Jeder vierte Unter-30-Jährige (24 Prozent) und 22 Prozent der Damenwelt (Männer: 17 Prozent) lesen mindestens einmal in der Woche elektronisch. Den geringsten Zuspruch finden die elektronischen Bücher bei der älteren Generation (15 Prozent wöchentliche Nutzung bei den Über-50-Jährigen).

Geringes Gewicht, Mobilität und Auswahl haben ihren Preis

Die E-Book-Nutzer schwärmen von den Vorteilen - die wichtigsten Argumente drehen sich um Mobilität: Die Lesegeräte sind leichter als gedruckte Bücher (60 Prozent), bieten auch unterwegs eine größere Auswahl (53 Prozent) und erlauben Spontankäufe der Wunschliteratur (47 Prozent). Fast jeder zweite Nutzer (46 Prozent) führt weitere technische Vorteile wie die Möglichkeit im Dunkeln zu lesen und die anpassbare Schriftgröße ins Feld.

E-Book-Skeptiker bemängeln vor allem den Preis. Jeder Vierte von ihnen findet E-Book-Reader (27 Prozent) und E-Books (25 Prozent) zu teuer. In diesen Kanon stimmen selbst die häufigen E-Book-Nutzer mit ein. Gut die Hälfte von ihnen (51 Prozent) fordert, dass E-Books im Vergleich zum gedruckten Buch deutlich günstiger sein sollten. Das ist sicher ein Grund dafür, dass etwa jeder Sechste (16 Prozent), und vor allem jeder fünfte Mann (22 Prozent), ausschließlich kostenlose E-Books nutzt.

Papierhaptik, Blättergeräusch und Buchgeruch fehlen der Leserschaft

Ein gedrucktes Buch gilt als Erlebnis für die Sinne. Dementsprechend bemängelt ein Großteil der E-Book-Skeptiker (61 Prozent) vor allem das mangelhafte Lesegefühl auf den elektronischen Geräten - sogar fast jeder vierte E-Book-Liebhaber stimmt dem zu (23 Prozent). Auch die Abhängigkeit von Akkulaufzeiten wird kritisiert (41 Prozent). Jeder Neunte (12 Prozent) empfindet zudem die Nutzung und das Herunterladen von E-Books als zu kompliziert und zu umständlich. Trotz allem, jeder vierte E-Book-Nutzer (27 Prozent) gibt an, mehr zu lesen als vorher.

Die beliebtesten E-Book-Medien

Spezialisierte E-Book-Reader haben sich an der Spitze der Lesegeräte für digitale Bücher etabliert. Jeder Zweite nutzt Produkte wie den Amazon Kindle für sein elektronisches Lesevergnügen (46 Prozent). Tablets (30 Prozent) und Smartphones (22 Prozent) folgen auf den Plätzen zwei und drei. Binnen drei Jahren sank die Nutzung von Notebooks zum Lesen von E-Books von 49 Prozent (2012) zunächst auf 26 Prozent (2013) und dann auf 20 Prozent (2014).

Die repräsentative Studie wurde von deals.com im September 2014 unter 1.000 Teilnehmern aus Deutschland durchgeführt. Alle Ergebnisse der Umfrage hier.

(ots )


 


 

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