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  • 25.02.2014, 13:03 Uhr
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  • Düsseldorf
Elterngeld

Minijob und Elterngeld – wie lässt sich das vereinbaren?

Nach der Geburt des Kindes ist das Elterngeld eine große finanzielle Hilfe. Um während der beruflichen Auszeit seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können, reicht die Unterstützung jedoch nicht immer aus. Viele Mütter oder Väter suchen sich daher einen Minijob. Was gibt es dabei zu beachten? Wie viel darf dazu verdient werden und wie erfolgt die Anrechnung?

Minijob grundsätzlich möglich

Grundsätzlich wird das sogenannte Elterngeld nur über einen Zeitraum von 14 Monaten gezahlt. Bisher ist es leider auch nicht möglich den Zeitraum unter beiden Elternteilen aufzuteilen. Zusätzlich zum Elterngeld schauen sich daher viele Eltern zum Beispiel auf dem Kleinanzeigen eBay Jobportal nach einem Minijob, denn auch während des Bezugs von Elterngeld ist es möglich einer geringfügigen Beschäftigung nachzugehen.

Prozentsatz des Elterngeldes steigt

Als Minijobber erhalten Eltern beim Elterngeld einen besonderen Bonus . Es ergibt sich ein erhöhter Fördersatz des Elterngeldes, der über dem üblichen 67Prozent liegt. Zusammen mit dem Elterngeld kann das Einkommen bzw. der Satz des Elterngeldes fast auf 100 Prozent gesteigert werden.

Das Elterngeld wird nach dem vorhergehenden Einkommen berechnet beträgt jedoch immer mindestens 300 Euro. Arbeitet ein Elternteil vor und nach der Geburt in einem Minijob, so ist das Einkommen aus dem Minijob auch nach der Geburt des Kindes unverändert. Grundsätzlich muss dabei nur eine maximale Stundenzahl von 30 Stunden eingehalten werden. Grundsätzlich muss man jedoch bedenken, dass es sich beim Elterngeld um eine sogenannte Entgeltersatzleistung handelt. Sobald man mit der Arbeit nach der Geburt des Kindes ein bestimmtes Einkommen oder eine bestimmte Stundenanzahl überschreitet, wird dies auch auf das Elterngeld angerechnet.

Experten sind im Allgemeinen eher der Meinung, dass es sich für die meisten Elternteile nicht lohnt während der Elternzeit einen Job auszuüben. Muss für diese Zeit beispielsweise einen Kinderbetreuung arrangiert werden, so sind die Kosten dafür wieder vom erarbeiteten Lohn abzuziehen. Insgesamt hängt es aber immer von der finanziellen Gesamtsituation beider Elternteile ab, ob sich ein Minijob nach der Geburt bzw. während der Elternzeit lohnen kann.

(Redaktion)


 


 

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