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Karstadt-Insolvenz

Wird die Entscheidung erneut verschoben?

Die Entscheidung über den Karstadt-Insolvenzplan könnte sich weiter hinziehen. Das Amtsgericht Essen wolle am Dienstag über eine erneute Fristverlängerung entscheiden, um dem Investor Nicholas Berggruen und den Karstadt-Gläubigern mehr Zeit für ihre Verhandlungen zu geben.

Ursprünglich sollte das Amtsgericht am 10. August über den Insolvenzplan entscheiden. Allerdings dürfte sich Berggruen vermutlich nicht rechtzeitig mit den Gläubigern abschließend über seinen Übernahmeplan für die Warenhauskette geeinigt haben, sagten Sprecher von Berggruens Beteiligungsgesellschaft sowie des Insolvenzverwalters am Sonntag. Die Frist lief am Sonntag um Mitternacht aus.

Berggruen hatte Anfang Juni einen Kaufvertrag für Karstadt unterzeichnet, als zusätzliche Bedingung aber weitere Zugeständnisse vom Vermieterkonsortium Highstreet gefordert. Der Verkaufsprozess war in den vergangenen Monaten bereits mehrfach verlängert worden. Zuerst hatte der Insolvenzverwalter Mühe, Bieter zu finden, zuletzt hatten Berggruen und die Gläubiger um Einzelheiten gefeilscht. Die insolvente Warenhauskette beschäftigt über 25 000 Mitarbeiter in ganz Deutschland.

(ddp)


 


 

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