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Die größten Weihnachts-Shopping-Mythen

Mythos Nr. 4: Gutscheine sind personengebunden

Gutscheine werden zu Weihnachten beson- ders gern verschenkt. Dabei kommt es immer wieder zu Irrtümern. So glauben beispiels- weise viele, sie könnten den geschenkten Gutschein in Bargeld einlösen. "Das ist jedoch falsch", erklärt Anja-Mareen Decker. "Dagegen können Gutscheine in den meisten Fällen aber stückweise eingelöst werden. Zwar gibt es hier keine klare gesetzliche Regelung, doch wenn dem Händler eine Einlösung in Raten zumutbar ist, steht dem nichts entgehen." Zudem sind Gutscheine nicht an eine Person gebunden - sie können also problemlos an andere Personen weitergegeben werden, selbst wenn darauf ein Name eingetragen sein sollte. Übrigens: Sofern kein Ablaufdatum vermerkt ist, sind Gutscheine bis zu drei Jahre gültig - und das ab Ende des Jahres, in dem der Gutschein gekauft wurde. Von dieser Regel nicht betroffen sind beispielsweise Gutscheine über Dienstleistungen wie Kosmetikbehandlungen oder Stadtrundfahrten. Die Einlösefrist darf aber auch in diesem Fall nicht zu knapp bemessen sein. 

Mythos Nr. 5: Beim Online-Shopping sind günstige Angebote die besten

Im Internet ist nicht immer das günstigste Angebot auch das beste. Wichtig beim Geschenke-Shopping im Internet ist die Seriosität des Händlers. Ein guter Anhaltspunkt hierfür ist beispielsweise ein Gütesiegel wie etwa von Trusted Shops, welches sich auf der Homepage des Anbieters befindet. "Die Angabe persönlicher Daten lässt sich bei einem Kauf nicht vermeiden. Dabei sollte man aber unbedingt auf eine sichere Internetverbindung achten, welche man am "https" vor der Internetadresse erkennt. Indizien für unseriöse Seiten im Netz sind: Die bloße Angabe eines Postfaches oder einer Auslandsadresse, denn in Deutschland sind auf jeder Website, die nicht nur privat genutzt wird, Angaben zum Betreiber der Seite sowie eine gültige Postanschrift Pflicht. Deshalb sollte die Seite bei dem geringsten Zweifel verlassen werden und die Bestellung unterbleiben", rät Anja-Mareen Decker.

Mythos Nr. 6: Verzögert sich die Auslieferung, muss der Kunde eben warten

Für Post- und Paketdienste bedeutet die Weihnachtszeit Stress pur. Wegen der Massen an Weihnachtspäckchen und Briefen kann die Zustellung länger als üblich dauern. Ist bei einer Online-Bestellung in den Kaufinformationen "sofort lieferbar" vermerkt, darf die Auslieferung nicht länger als 14 Tage dauern. Wenn es dennoch länger dauert, sollte der Anbieter auf das Problem durch ein Schreiben aufmerksam gemacht werden. Decker: "Bei einem langen Verzug kann der Kunde vom Kauf zurücktreten oder von seinem Widerrufsrecht Gebrauch machen." Wer also rechtzeitig alle Weihnachtsge- schenke beisammen haben möchte, sollte diese rechtzeitig online bestellen und eventuelle Lieferverzögerungen großzügig mit einplanen.

(Redaktion)


 


 

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