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Verspätete Ernte in NRW

Erdbeerfelder für Selbstpflücker

Auf den Erdbeerfeldern in Nordrhein-Westfalen herrscht jetzt Hochsaison. Die Erdbeerernte habe sich witterungsbedingt im Vergleich zu den Vorjahren erheblich verzögert, teilte die Landwirtschaftskammer NRW am Mittwoch in Bonn mit.

Etwa 14 Tage später als im vergangenen Jahr startet jetzt auch die Saison zum Selbstpflücken der roten Beeren. Die Sonne der vergangenen Woche mit hohen Temperaturen habe den Geschmack und die Qualität der Königin der Beerenfrüchte optimal ausgeprägt, hieß es weiter.

Bisher wurden Erdbeeren von den rund 600 Anbauern in NRW überwiegend gepflückt angeboten. Nun reifen die Früchte auch auf den etwa 350 Selbstpflückfeldern. Die etwa 150 Betriebe mit Selbstpflückanlagen laden die Verbraucher auf ihre Felder ein, sich selbst von dem guten Geschmack der Beerenfrucht zu überzeugen. Das Selbstpflücken ist vor allem in Westfalen beliebt. Etwa 400 Hektar der Gesamtanbaufläche von 2300 Hektar in NRW sind Selbstpflückfelder.

Gepflückte Ware kostet beim Direktvermarkter zurzeit im Durchschnitt etwas mehr als 2,50 Euro pro Pfund-Schale. Für selbst gepflückte Erdbeeren muss der Kunde etwa die Hälfte bezahlen; die Preise liegen je nach Menge bei etwa zwei Euro das Kilo.

Jeder Bundesbürger verzehrt durchschnittlich etwa drei Kilogramm frische Erdbeeren in der Saison. Die Landwirtschaftskammer geht davon aus, dass viele Selbstpflückfelder bis Anfang Juli geöffnet sind. Darüber hinaus wird die Erdbeere bis Anfang August aus regionaler Produktion als gepflückte Ware angeboten.

(ddp-Korrespondent Ulrich Breitbach)


 


 

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