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ERGO-Bilanz 2012

Kein leichtes Jahr

Auf ihrer Bilanzpressekonferenz hat die ERGO Versicherungsgruppe die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2012 präsentiert. Trotz rückläufiger Beitragseinnahmen schließt der Konzern das Jahr mit einem positiven Ergebnis ab.

Das Konzernergebnis lag nach Rückstellungen für den Umbau der deutschen Vertriebsorga- nisationen bei 289 Millionen Euro, 2011 waren es noch 349 Mio. Euro. Die gesamten Beitragseinnahmen waren mit 18,6 (2011: 20,3) Mrd. Euro um 8,4 Prozent geringer als im Vorjahr. Dies lag vor allem an Veräußerungen und geringeren Einmalbeiträgen in der Lebensversicherung. Der ERGO Vorstandsvor- sitzende Torsten Oletzky sagt dazu: "Das Jahr 2012 war für ERGO kein leichtes Jahr, aber wir haben viele Themen gut vorangebracht. Dies zeigt auch der erfreuliche Anstieg im operativen Ergebnis. Von der Einführung des neuen Lebensversicherungsprodukts und dem Umbau unserer Vertriebsorganisationen im Jahr 2013 versprechen wir uns wichtige Impulse."

Rückstellungen wegen Umbau

Das operative Ergebnis steigerte ERGO im Geschäftsjahr 2012 deutlich auf 951 (2011: 806) Mio. Euro. Die Rückstellungen für den Umbau der deutschen Vertriebsorganisationen haben das Konzernergebnis mit 128 Mio. Euro belastet. "Mit dem Ergebnis von 289 Mio. Euro unterm Strich sind wir zufrieden. Denn ohne diesen Sonderaufwand hätten wir unser Ergebnisziel von 400 Mio. Euro erreicht", sagt ERGO Finanzvorstand Christoph Jurecka. "Für 2013 haben wir uns ein Konzernergebnis zwischen 350 und 450 Mio. Euro vorgenommen." Das Kapitalanlageergebnis stieg im Geschäftsjahr 2012 kräftig um 27,8 Prozent auf 5,3 (4,1) Mrd. Euro. Die Verbesserung resultiert zu einem großen Teil daraus, dass negative Vorjahreseffekte weggefallen sind. Zu nennen sind Abschreibungen auf die Staatsanleihen Griechenlands oder der negative Saldo unrealisierter Gewinne und Verluste in der fondsgebundenen Lebensversicherung. Der weit überwiegende Anteil der Kapitalanlagen in Höhe von 125 (117) Mrd. Euro ist in festverzinsliche Wertpapiere und Darlehen investiert und breit diversifiziert .

Konsequente Kundenorientierung

Mit dem Markenversprechen "Versichern heißt verstehen" will ERGO die Kunden und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen. Verständliche Kommunikation und ein enger Austausch mit den Kunden sollen dabei besonders wichtig sein. Die gesamte Kundenkommunikation erfolgt mittels zertifizierter Verständlichkeitsstandards, nach denen die Mitarbeiter geschult werden. ERGO ist der erste deutsche Versicherer, der sich vom TÜV Saarland als ganzes Unternehmen auf Verständlichkeit hat prüfen lassen. "Als Versicherer leben wir vom Vertrauen unserer Kunden. Dieses müssen wir uns täglich neu verdienen. Deshalb stellen wir den Kunden in den Mittelpunkt unseres Handelns und kommunizieren klar, verständlich und transparent auf Augenhöhe mit unseren Kunden", betont Torsten Oletzky.

Den kompletten Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2012 gibt es hier.

(Redaktion / ots)


 


 

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