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ECA

20-jähriges Jubiläum der European Coaching Association

2014 feiert die ECA (European Coaching Association e.v.) mit Sitz in Düsseldorf ihr 20jähriges Jubiläum seit der Gründung. Damit ist der Berufsverband der Coaches der älteste Coachingverband in Deutschland und mit einer der ältesten in Europa.

Eine lange und spannende Pionierarbeit liegt hinter den Gründern der ECA. Die Etablierung eines neuen Berufsbildes bedeutete Regeln aufzustellen und Kommunikation auf vielen Gebieten zu leisten: Starke Interessenlobbys anderer Berufe versuchten den Coachingbegriff für sich zu vereinnahmen. Die ECA Gründer definierten den Begriff Coaching und grenzten ihn ab gegen therapeutische und unternehmensberatende Dienstleistungen. Heute gilt als Konsens, dass professionelles Coaching eine prozessorientierte Arbeitsweise und ressourcen- und zielorientierte Arbeit mit gesunden Menschen ist. Zunächst waren es in der Hauptsache Manager, die sich den Luxus eines Coachings leisteten. Über die Jahre entwickelte sich Coaching von einer exklusiven Dienstleistung für die Vorstandsetage hin zu einer anerkannten und praktizierten Beratungsform für Anliegen von Unternehmern, Managern, Teams, Mitarbeitern und Privatpersonen mit Veränderungswunsch.

Über Grenzen hinweg schauen

Als Berufsverband setzt die ECA sich für eine methodische Vielfalt in der Arbeit mit Menschen ein und gegen die Festlegung auf eine Schule. Sie setzt sich für die Weiterentwicklung, Multidisziplinarität und Professionalität des Berufsbilds „Coach“ ein. Dazu Bernhard Juchniewicz, Mitgründer und Präsident der ECA: „Coaching hat eine Tür aufgestossen: vor uns liegen noch viele Entwicklungsmöglichkeiten in der Arbeit des Menschen.“ Auch im europäischen Rahmen spielt die ECA eine Vorreiterrolle. Sie unterstützt Professionalisierung, Methodenfreiheit und Ausbildungsstandardsauf hohem Qualitätsniveau mit einem entschieden humanistischen Menschenbild in über 20 europäischen Ländern. Und wie in den Anfangsjahren, so schaut die ECA auch heute über Grenzen hinweg, hat längst ihren Blick in andere Kontinente geweitet. „Eine globalisierte Welt stellt sowohl Unternehmer als auch Arbeitnehmer vor völlig neue Herausforderungen. In dieser Welt werden ständig Grenzen überschritten, gesellschaftlich, wirtschaftlich und politisch, mit Auswirkungen auf Unternehmen, Arbeitsplätze bis hin in den Bereich privater Beziehungen. Der Coach unterstützt seine Klienten darin „mitzuwachsen“ und ist gleichzeitig Teil des Wachstumsprozesses, denn auch seine Fähigkeiten müssen sich den sich ständig ändernden Kontexten anpassen. Bewegung ist wichtig,“ so Bernhard Juchniewicz.

Heute sind europaweit und über Europa hinaus 560 Mitglieder von der ECA anerkannt als Coachs, gemäß Berufserfahrung lizenziert im Basic, Advanced oder Expert Level und darüber hinaus differenziert in Kernkompetenzen. Für eine Mitgliedschaft sind hohe Zugangsvoraussetzungen in Bezug auf Aus- und Weiterbildung und Berufserfahrung zu erfüllen. Nur der Nachweis einer Coachingausbildung alleine reicht nicht aus für eine Mitgliedschaft. So war die ECA maßgeblich daran beteiligt, „Coaching“ nachhaltig in professionelle und qualifizierte Bahnen zu lenken. Das Berufsbild „Coach“ ist zwar nicht staatlich geschützt, mit einer ECA-Mitgliedschaft wurde jedoch ein verlässlicher und kompetenter Rahmen für eine berufsständische Zugehörigkeit geschaffen. Und das bereits seit 1994, also mit 20jähriger Erfahrung. „Ein Grund zum Feiern – nicht nur in diesem Jahr. Aber kein Grund, sich zurückzulehnen, sondern auch ein Auftrag, weiter zu machen…und das mittlerweile in vielen europäischen Ländern - auch in Asien und Russland - das Interesse wächst. Wir sind dabei – auch in den nächsten 20 Jahren!“, so Juchniewicz.

(Redaktion)


 


 

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