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EuroShop 2020

Video: Kassenbonpflicht – digitale Lösungen gegen Papiermüll

Seit dem 1. Januar 2020 gibt es in Deutschland die Belegausgabepflicht, und diese ist natürlich auch ein Thema auf der weltgrößten Fachmesse des Handels EuroShop in Düsseldorf.

Seit Beginn des Jahres muss jeder Kunde für seinen Einkauf einen Beleg erhalten, egal ob beim Bäcker, im Kiosk oder beim Metzger. Das Ziel: Steuerbetrug zu verhindern. Aber was heißt das in der Praxis? Unmengen an Papier, das oft direkt im Müll landet. Ein Kügelchen Eis - ein Kassenbon. Seit dem ersten Januar ist das Pflicht - egal ob großer oder kleiner Einkauf, ein Beleg muss ausgehändigt werden. Doch es gibt auch Alternativen. Zum Beispiel in der Bäckerei Hinkel in Düsseldorf. Hinkel nutzt eine digitale Lösung, um dem Kunden einen Kassenbon anzubieten. Die Kasse generiert einen QR-Code, den der Kunde mit der Kamera seines Smartphones scannen kann – und denn einen Link zu seinem Bon erhält. Diesen kann er speichern, muss er aber nicht. Dem Gesetz ist so genüge getan - die Transaktion ist steuerrechtlich korrekt verbucht. Solche und andere Lösungen gibt es noch bis zum Donnerstag auf der EuroShop zu sehen.

(Redaktion / Video: Mhoch4)


 


 

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1 Kommentar

von Gerd Reichenbach
20.02.20 21:51 Uhr
Kassenbonpflicht

Alles Unsinn, was da über die Kassenbonpflicht geschrieben wird. Im Grunde hat sich überhaupt nix geändert:

Wer eine offene Ladenkasse hat wie die meisten kleineren Geschäfte, Kioske, Bäcker; Eisdielen, Marktstände etc. , muss nach wie vor keinen Bon ausgeben !!!

Nur wer eine Registrierkasse betreibt, unterliegt der Bonpflicht. Es gibt aber auch keine Pflicht, dass ein Geschäft eine Registrierkasse überhaupt führen müsste; auch die großen Geschäfte unterliegen keiner Registrierkassenpflicht !!!

Die Geschäfte ohne Registrierkasse, die bisher keine Bons ausgegeben haben, müssen auch künftig keine ausgeben; und die, welche eine Registrierkasse haben, haben in der Regel auch bisher schon Kassenbons ausgegeben !

Also besteht überhaupt kein Grund für das "Rauschen im Blätter- und Internetwald", durch das schon die ganze Zeit derart falsche Parolen ausgegeben wurden, wie die hier auch wieder geschrieben wurden !!!

Das, was sich durch die Gesetzesänderung zum Jahresanfang tatsächlich geändert hat, sind Vorschriften, die ausschließlich die Überprüfbarkeit von Registrierkassen verschärft haben, um möglichen Missbrauch verhindern zu können.

Natürlich macht es dennoch Sinn, die bisher auch so schon große Papierflut an den Ladenkassen möglicherweise durch elektronische Lösungen einzudämmen. Ob das so ohne weiteres möglich sein wird, bleibt fraglich, weil gerade das körperliche Ausdrucken eines Bon von jedermann gesehen werden kann; was da ggfls elektronisch übermittelt wird, ist jedenfalls augenscheinlich kaum überprüfbar.

Aber nur darum geht es bei der Gesetzesänderung und das betrifft nur die Händler und nicht die Verbraucher, für die sich im Grunde an den Ladenkasse nix geändert hat.

 

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