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Deutschlands Handel mit Emerging Markets wächst am schnellsten

Die Nachfrage asiatischer Staaten nach deutschen Maschinenbau- und Technologielösungen für das produzierende Gewerbe steigt. Langfristig gesehen liegt in diesem Gebiet das größte Exportpotenzial für deutsche Unternehmen.

Das verdeutlicht der aktuelle HSBC Global Connections-Bericht, der im Auftrag der HSBC die bilateralen Handelsbeziehungen von über 180 Länderpaaren analysiert. Für Deutschland als Exportnation ist der Handel ein wichtiger Indikator für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung des Landes.

Deutschlands Handelspartner der Zukunft

Deutschlands Handel ist gegenwärtig vor allem vom Geschäft mit Industriemaschinen und Transporttechnik mit westlichen Handelspartnern dominiert. Allerdings gehört China bereits heute zu Deutschlands Top 5-Exportdestinationen. Die Exporte in den gesamten asiatischen Raum sollen von 2013 bis 2015 um voraussichtlich 6,5%, können danach sogar auf 7,6% jährlich ansteigen. Neben China seien andere asiatische Länder als Handelspartner bedeutsamer.

Zudem werden Emerging Markets außerhalb des asiatischen Raums wichtiger: In den kommenden zwei Jahren werden jährlich voraussichtlich 7% mehr Waren nach Subsahara-Afrika verschifft. Auf der Importseite verstärkt sich die Beziehung zu Ägypten nach HSBC Erwartungen mit einem Handelswachstum um 18% jährlich bis 2015.

Die erwarteten Exportströme in die europäischen Länder dagegen wachsen bis 2015 lediglich um 0,1% jährlich. Erst ab 2016 prognostiziert die HSBC ein Erstarken der europäischen Wirtschaft mit einem jährlichen Wachstum des Handels von durchschnittlich 3,1% bis 2020 und von 2,6% ab 2021 bis 2030.

"Um langfristig erfolgreich zu sein, müssen Unternehmen global und jenseits der Grenzen Europas denken. Das gilt heute mehr denn je. Der Erfolg von deutschen Unternehmen wird also maßgeblich davon abhängen, ob sie die nötigen Anstrengungen unternehmen, sich den neuen Wachstumsmärkten zu öffnen und sie für ihre Produkte und Dienstleistungen zu erschließen. Dabei können mögliche Berührungsängste durch bessere Kenntnisse der Märkte überwunden werden", erklärt Martin Vetter-Diez, Head of Trade and Receivable Finance and Commodity Trade Companies bei HSBC in Deutschland.

(Redaktion)


 


 

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