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Exportwirtschaft

Exporte in NRW gehen zurück

Im März erhielt die Exportwirtschaft in NRW einen schweren Dämpfer. Wie das statistische Landesamt IT.NRW in seiner gestern veröffentlichten Pressemitteilung bekannt gab, sank das Ausfuhrvolumen gegenüber dem März des letzten Jahres um 2,1 Prozent auf 15,3 Milliarden Euro.

Auch Importe gehen zurück

Weiter teilte das Statistische Landesamt NRW mit, dass auch die Importe rückläufig waren. Hier verzeichnete man ein Volumen von 16,9 Milliarden Euro. Das entspricht einem Minus von 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Die Bedeutung der EU-Mitgliedsstaaten für die NRW-Exportwirtschaft stieg indes. NRW exportierte mit einem Volumen von 9,8 Milliarden Euro 0,9 Prozent mehr in seine Nachbarländer als ein Jahr zuvor. Einen Rückgang gab es allerdings bei Importen innerhalb der EU. Hier wurden mit 10,5 Milliarden 5,4 Prozent weniger eingeführt. Importe außerhalb der EU stiegen um 4,9 Prozent an.

Exportminus im März

Die Summe der Exporte sank gegenüber dem Vorjahr um 0,5 Prozent. Das entspricht einem absoluten Wert von 45,3 Milliarden Euro. Bei den Importen konnte ein leichter Zuwachs von 0,6 Prozent auf 51,6 Milliarden Euro verzeichnet werden. Die Landesstatistiker wiesen jedoch darauf hin, dass eine Saldierung der Exporte und Importe nur in begrenztem Maße aussagekräftig sei. Das liege vor allem darin begründet, dass in den an NRW adressierten Lieferungen auch solche enthalten seien, die hier nur zwischengelagert und im Anschluss an andere Bundesländer weitergeleitet worden sind.

(Christian Weis)


 


 

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