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Kleidungskauf im Web ist Frauensache

Der Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern ist auch im vergangenen Jahr unverändert geblieben.

Im Durchschnitt waren die Bruttostundenentgelte von Frauen 23 Prozent niedriger als die von Männern, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag anlässlich des «Equal Pay Day» am 25. März mitteilte.

Auch im Ost-West-Vergleich ergab die Statistik keine nennenswerten Veränderungen. So lag in Westdeutschland der geschlechtsspezifische Verdienstunterschied im Jahr 2010 bei 25 Prozent und in den neuen Ländern bei 6 Prozent.

Die Untersuchungen über die ursächlichen Faktoren des Entgeltunterschieds basieren laut Statistikamt zwar auf der Verdienststrukturerhebung von 2006. Da diese Faktoren jedoch nur langfristigen Veränderungsprozessen unterliegen, ließen sich daraus auch Anhaltspunkte für das Jahr 2010 ableiten. Demnach liegen die wichtigsten Ursachen in Unterschieden bei der Berufs- und Branchenwahl sowie bei den Arbeitsplatzanforderungen hinsichtlich Führung und Qualifikation.

So gingen Frauen eher Tätigkeiten nach, die mit tendenziell geringeren Verdienstmöglichkeiten und Anforderungen verbunden seien. Schließlich trage auch der höhere Anteil von Frauen in geringfügiger Beschäftigung zu dieser Verdienstlücke bei. Darüber hinaus spiele Dienstalter und Beschäftigungsumfang eine Rolle.

Auch unter der Voraussetzung, dass Männer und Frauen eine vergleichbare Tätigkeit ausüben und über eine äquivalente Qualifikation verfügen, verdienten Arbeitnehmerinnen im Durchschnitt pro Stunde acht Prozent weniger als Männer.

(Bitkom / Redaktion)


 


 

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