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  • 18.03.2015, 09:52 Uhr
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Fonds

Container als lukrative Investition

Container als Anlage sind eine interessante Möglichkeit für Investoren. Unterscheiden müssen Interessenten zwischen indirekten Anlagen wie Fonds und direkten Anlagen, bei denen die Investition in Unternehmen erfolgt, die Container zum Leasen anbieten.

Vorteile und Nachteile von Containerfonds

Der Containermarkt ist nach wie vor gefragt. Besonders weil Unternehmen viele ihrer Produkte in Fernost produzieren lassen, ist es notwendig, sie in die westliche Welt per Containerschiff zu transportieren. Nicht nur die Produktionskosten in China sind günstig, der Transport mit dem Schiff ist finanziell ebenfalls sehr attraktiv.

  • Bei Containerfonds steht die Absicherung der Investitionsobjekte gegenüber anderen Fonds in einem positiven Licht. Kommt es zu einem Schaden am Container durch Beschädigung oder Diebstahl, trägt eine abgeschlossene Versicherung im Allgemeinen den finanziellen Verlust .
  • Die Einnahmen durch Container lassen sich relativ gut kalkulieren. Die Mietlaufzeiten erstrecken sich in der Regel über die Lebensdauer der Container. Bei bis zu zwölf Jahren sind sie daher gut zu kalkulieren.
  • Zwar gibt es Fonds, die eine höhere Rendite versprechen, dennoch sind Zahlen von sechs bis acht Prozent bei Containerfonds durchaus interessant für Anleger.
  • Handelt es sich um einen ausländischen Fonds, ist es außerdem möglich, dass durch das Doppelbesteuerungsabkommen steuerliche Vorteile Entstehen.

Bei den Nachteilen von Containerfonds ist eindeutig die Abhängigkeit von der Konjunktur zu nennen. Sobald sich die Wirtschaft schlechter entwickelt, nimmt die Nachfrage nach Containern ab, da Waren nur noch vermindert in die Verkaufsländer zu transportieren sind. Nicht nur die Anzahl der Container ist dann betroffen, sondern unter Umständen ebenso die Höhe der Preise bei einem Verkauf.

Die allgemein übliche Währung im Container-Business ist der Dollar. Eventuell kommt zu niedrigeren Einnahmen als erwartet, wenn sich diese Währung nachteilig entwickelt.

Direktinvestment beim Containerleasing

Containerschiffe auszulasten, ist mit einem hohen logistischen Aufwand verbunden. Allgemein lässt sich sagen, dass Reedereien mindestens die doppelte Menge an Containern benötigen, als das Schiff Stellplätze vorweisen kann. Da dadurch bei einem Kauf schnell Millionenbeträge entstehen, gehen heutzutage viele Reedereien dazu über, Container zu leasen.

Entscheiden sich Investoren dafür, Container zu leasen, ist die Rede vom Direktinvestment.

Zu unterscheiden sind hier Verträge

  • mit einem garantierten Rückkaufswert
  • und solche mit einem Rückkaufsangebot am Ende der Vertragslaufzeit.

Mietzins und Mietdauer sind aber in beiden Fällen vertraglich festgelegt.

Steuerliche Abschreibungen bei Wertminderungsrisiko

Liegt der Rückkaufswert im Vorfeld fest, trägt der Investor zwar kein Risiko, er kann dafür aber keine steuerlichen Abschreibungen tätigen. Das liegt daran, dass ihn kein Wertminderungsrisiko trifft.

Anders sieht es aus, wenn er sich für ein Containerleasing mit Rückkaufsangebot entscheidet. Da hierbei im Vorfeld nicht feststeht, wie viel Geld nach Ende der Vertragslaufzeit an ihn zurückkommt, liegt ein Wertminderungsrisiko vor. Abschreibungen sind daher möglich.

Geleast werden sowohl Standard- (also 20 Fuß usw) sowie auch Spezialcontainer (siehe Übersicht: http://www.containerbasis.de/spezialcontainer/).

(Redaktion)


 


 

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