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Fortführung der Regionalagentur

Düsseldorf und Mettmann unterschreiben Kooperationsvertrag

Die Regionalagentur zur Umsetzung der Arbeitsmarktpolitik des Landes NRW, die von der Landeshauptstadt und dem Kreis Mettmann ins Leben gerufen wurde, wird fortgeführt. Die entsprechenden Vereinbarungen wurden jetzt unterschrieben.

Mit ihrer Unterschrift bekräftigten die Landeshauptstadt Düsseldorf und der Kreis Mettmann die Fortführung der Regionalagentur Düsseldorf Kreis Mettmann. Damit wollen die Beteiligten das Instrument zur Umsetzung der Arbeitsmarktpolitik des Landes Nordrhein-Westfalen weiterhin stärken. Die Regionalagentur wird aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert und initiiert und fördert in der Region Düsseldorf und im Kreis Mettmann die Umsetzung der arbeitsmarktpolitischen Ziele des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales. Sie soll eine Transferstelle zwischen der Region und dem Land NRW sein und zur Optimierung der Rahmenbedingungen für Arbeit, Ausbildung, Qualifizierung und Weiterbildung sorgen. Als Servicebüro berät die Regionalagentur zum Beispiel kleine und mittlere Unternehmen, Branchenvertreter aber auch Bildungs- und Beschäftigungsträger und kooperiert mit den Jobcentern, den Arbeitsagenturen sowie den Gebietskörperschaften der Region, „um ESF-Förderprogramme zu erschließen, umzusetzen und nachhaltig zu implementieren“.

Fachkräftemangel bewältigen

Die Regionalagentur ist hauptsächliche Ansprechpartnerin für ESF-Förderprogramme zur Unterstützung und Entwicklung des Weiterbildungsmanagements in Unternehmen unter anderem durch Angebote wie Informationen zum Fachkräfteprogramm, zur Potentialberatung und zum Bildungsscheck. Aber auch die Förderlinien zur Integration in den ersten Arbeitsmarkt wie zum Beispiel Teilzeitberufsausbildung, Jugend in Arbeit plus und Öffentlich geförderte Beschäftigung sollen von der Agentur gemanagt werden. Damit soll sie einen Beitrag zur Bewältigung des Fachkräftemangels leisten und aktuelle Themen wie beispielsweise die Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf die Beschäftigten und Unternehmen aufgreifen. "Mit der heute unterzeichneten Kooperationsvereinbarung", erklärt Oberbürgermeister Thomas Geisel, "haben wir uns mit dem Kreis Mettmann nicht nur symbolisch auf eine engere Zusammenarbeit verständigt. Mit unserem gemeinsamen Engagement in der Regionalagentur leisten wir einen wichtigen Beitrag, ESF-Fördermittel für unsere Region zu akquirieren und drängende Probleme auf unserem Arbeitsmarkt zu lösen."

(Redaktion)


 


 

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