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IT wird für die Unternehmensstrategie immer wichtiger

Microsoft behält die Nase vorn

Ungeachtet all dieser neuen technologischen Möglichkeiten gehen die befragten IT-Verantwortlichen nach wie vor davon aus, dass Microsoft der dominierende Anbieter bei den Betriebssystemen bleiben wird. So erwarten 81 Prozent, dass sie bei den individuellen Arbeitsplätzen im Jahr 2014 mit dem neuen System Windows 7 von Microsoft arbeiten werden. Das Apple-Betriebssystem Mac-OS wird konstant bei etwa einem Prozent gesehen. „Das ist nicht zuletzt angesichts des großen Drucks auf die IT-Abteilungen, sich für innovative Geräte wie Tablet-PCs zu öffnen, ein etwas überraschendes Ergebnis“, sagt Frankenberger. Bei den Netzwerkrechnern (Servern) planen immerhin noch 70 Prozent der befragten IT-Entscheider mit Produkten aus dem Hause Microsoft.

Überraschend ist auch ein anderes Ergebnis der Studie. Trotz des anhaltenden Kostendrucks setzen die Unternehmen eindeutig auf die Vielfalt ihrer IT-Lieferanten, wollen sich nicht von nur einem großen Anbieter abhängig machen. So hat der größte IT-Lieferant in der Automobilindustrie im Schnitt einen Anteil am IT-Budget von 38 Prozent.

Konsolidierung auf der Anbieterseite

Diese Strategie steht im Gegensatz zur aktuellen Entwicklung auf der IT-Anbieterseite. Hier läuft seit Monaten eine massive Konsolidierungswelle. IT-Konzerne wie Oracle, IBM oder Hewlett-Packard sind auf Einkaufstour und wollen den Unternehmen möglichst viel aus einer Hand anbieten. „Unsere Studie zeigt, dass gerade die erfolgreichen Unternehmen mit einer höheren Rendite auf mehrere große IT-Zulieferer setzen“, sagt Frankenberger.

Dazu passt, dass die Größe ihres IT-Lieferanten für Unternehmen kein entscheidendes Auswahlkriterium ist. Viel wichtiger sind nach Aussagen der IT-Verantwortlichen die Zuverlässigkeit (27 Prozent der Nennungen) und die Qualität (25 Prozent der Nennungen). Der Preis wird erst an dritter Stelle genannt (18 Prozent).

(Redaktion)


 


 

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