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Fachkräftemangel

Ganz ohne Frauen läuft die Wirtschaft nicht...

McKinsey-Studie nennt Strategien

zur Fachkräftesicherung Die Maßnahmen für Unternehmen, um den eigenen Bedarf an Fachkräften zu sichern, lassen sich in drei Handlungsfelder aufteilen:

  1. Die Lücke verkleinern, indem Unternehmen systematisch ihr vorhandenes Fachkräftepotenzial ausschöpfen. Dadurch ließen sich bis zum Jahr 2025 bis zu 3,2 Millionen Fachkräfte (2 Millionen durch Frauen, 1,2 Millionen durch Ältere) gewinnen. Durch Zuwanderung ließe sich die Lücke im besten Fall um weitere 800.000 Fachkräfte verkleinern - vollständig schließen ließe sie sich dadurch aber nicht. Mattern: "Die Rettung beim Thema Fachkräfte kommt nicht aus dem Ausland."
  2. Die eigene Wettbewerbsposition als Arbeitgebermarke verbessern und Personalstandorte stärken.
  3. Der Lücke ausweichen, indem Unternehmen und die öffentliche Hand ihren Fachkräftebedarf in nicht abdeckbaren Bereichen senken.

Konkrete Maßnahmen für die 3 Handlungsfelder

Katrin Suder, Leiterin des Beratungsbereichs Öffentlicher Sektor bei McKinsey, erläuterte konkrete Maßnahmen zu diesen drei Handlungsfeldern. Großunternehmen , Mittelstand und öffentliche Arbeitgeber gleichermaßen sollten ihre internen Reserven ausschöpfen. Die beiden wichtigsten Ansatzpunkte hierbei sind Frauen und ältere Fachkräfte. Suder: "Mitarbeiterinnen besser zu fördern und ihre Chancengleichheit sicherzustellen, ist ebenso Bestandteil einer erfolgreichen Fachkräftestrategie wie die Vermeidung von Frühverrentung."

Nach Berechnungen der Bundesagentur für Arbeit können allein durch die Ausweitung der Arbeitszeit von Teilzeitkräften - überwiegend Frauen - bis zu 1,2 Millionen zusätzliche Fachkräfte gewonnen werden. Gelänge es, mehr Frauen Vollzeitarbeit zu ermöglichen und zusätzlich die Erwerbsbeteiligung von Frauen insgesamt zu erhöhen, könnte sogar ein Potenzial von bis zu 2 Millionen Fachkräften aktiviert werden. Deshalb empfiehlt die McKinsey-Studie Unternehmen, flexiblere Modelle für Frauen weiterzuentwickeln, beispielsweise das Instrument der Lebensarbeitszeit, und gezielte Lösungen für Teilzeitbeschäftigte aufzusetzen, um ihnen höhere Wochenstundenzahlen zu ermöglichen. 


 


 

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