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  • 16.06.2011, 04:39 Uhr
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Repräsentativstudie

Frauenfußball kommt bei Männern besser an als bei Frauen

Die FIFA Frauen-WM 2011 in Deutschland kann zu einem großen Gemeinschaftserlebnis werden. Eine Repräsentativstudie der Deutschen Post zur Frauenfußball-WM hat ein ausgeprägtes Interesse der Bevölkerung am größten Sportereignis des Jahres festgestellt.

46 Prozent der Deutschen interessieren sich stark oder sehr stark für die Frauenfußball-WM. Dabei ist die Begeisterung der Männer mit 53 Prozent sogar größer als die der Frauen mit 40 Prozent. Keinerlei Interesse an der WM signalisieren lediglich 16 Prozent der Befragten.

Sollte sich bei den deutschen Fußballerinnen der erhoffte Erfolg einstellen, erwartet 75 Prozent der Befragten ein neues Sommermärchen. Insbesondere würdigen die Deutschen die Außenwirkung des Sportereignisses. Für das Image Deutschlands in der Welt sei das Turnier förderlich: 31 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass von der WM ein großer Einfluss ausgehen wird; 56 Prozent bezeugen einen gewissen Einfluss. Auch die Unterstützung der Frauen-WM durch deutsche Unternehmen wird mit 86 Prozent von einer deutlichen Mehrheit der Bevölkerung befürwortet.

Als "Nationaler Förderer" der FIFA Frauen-WM sieht sich die Deutsche Post in ihrem Engagement bestätigt. Die Ergebnisse der Repräsentativstudie unterstreichen die breite Akzeptanz, die der Frauenfußball in weiten Teilen der Bevölkerung genießt.

TV-Sender rechnen mit guten Einschaltquoten

Die Fernsehsender können sich offenbar auf hohe Einschaltquoten freuen. Rund die Hälfte der Deutschen (45 Prozent) wollen die WM auf jeden Fall im TV verfolgen, weitere 32 Prozent nannten ein "ja, wahrscheinlich". Zeitungen, Radio und Internet zählen ebenfalls zu den Medien, die jeweils von mindestens der Hälfte der Befragten als potenzielle Informationsquelle genannt werden.

Und Fußball, auch wenn von Frauen bestritten, bleibt augenscheinlich Männersport: Sowohl beim bevorzugten Informationsmedium, beim Stadionbesuch oder Public Viewing äußerten die Männer jeweils stärkeres Interesse an einer aktiven Teilnahme als die Frauen.

Die Repräsentativstudie wurde im Auftrag der Deutschen Post von der INNOFACT AG durchgeführt. Das Düsseldorfer Marktforschungsinstitut hat im Zeitraum vom 27. bis 31. Mai 2011 insgesamt 1.024 Personen zwischen 14 und 69 Jahren online befragt.

(ots)


 


 

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