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Zuschüsse bei Unternehmensberatung

Für Gründer und mittelständische Firmen: Hilfe beim Griff in die Fördertöpfe

Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es für Unternehmen wichtig, ihre Potenziale optimal auszuschöpfen, um sich am Markt besser behaupten und entwickeln zu können. Welche Fördermittel für Firmen interessant sind, können sie bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Düsseldorf erfragen. Ein Angebot, das gut angenommen wird.

In den vergangenen zwölf Monaten vermittelten die Wirtschaftsförderer Zuschüsse von mehr als 550.000 Euro an Gründer und Unternehmen in Düsseldorf. Kleinen und mittelständischen Firmen, die sich in dieser Hinsicht beraten lassen wollen, steht eine Reihe von Fördermitteln zur Verfügung. Je nach Fördertopf gibt es Zuschüsse für Beraterleistungen von 50 bis 90 Prozent. Auch für Gründer und Jungunternehmer , Hochschulabsolventen und Berufsrückkehrer gibt es Unterstützung, wenn Beratung gebraucht wird.

Die wichtigsten Beratungsförderungen sind:

  • Die Potenzialberatung

Potenzialberatung wird vom Land mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanziert und hilft bereits bestehenden Unternehmen. Unter Beteiligung der Beschäftigten ermittelt die vom Betrieb
ausgewählte Unternehmensberatung dessen Stärken und Schwächen. Gemeinsam wird ein Plan zur Verbesserung der betrieblichen Praxis entwickelt und so weit wie möglich umgesetzt. Firmen können sich 50 Prozent der Kosten bis maximal 500 Euro pro Beratungstag bezuschussen lassen. Das Angebot richtet sich an kleine und mittlere Betriebe in Nordrhein-Westfalen, die seit mehr als fünf Jahren bestehen und weniger als 250 Beschäftigte haben. Weitere Infos unter www.potentialberatung.nrw.de.

  • Gründercoaching Deutschland

Junge Unternehmen, die in der Startphase stecken und Expertenhilfe in Anspruch nehmen wollen, erhalten beim Gründercoaching Deutschland einen Zuschuss. Die Zuschüsse werden aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanziert. Die Förderung kann bis zu fünf Jahre nach Unternehmensgründung in Anspruch genommen werden und hat eine maximale Laufzeit von einem Jahr. Junge Unternehmen erhalten bis zu 50 Prozent Zuschuss bei einem maximalen Beratungsvolumen von 6.000 Euro.

Gründer aus der Arbeitslosigkeit können davon im ersten Jahr nach Gründung in einem speziellen Förderfenster ein Beratungsvolumen
von 4.000 Euro mit bis zu 90 Prozent erhalten, sofern sie Gründungszuschuss oder Regelleistungen beziehen. Wichtig ist, dass die Gründung bereits vollzogen wurde. Weitere Informationen unter www.kfw-mittelstandsbank.de.

  • Hilfe vor der Gründung

Das Beratungsprogramm Wirtschaft NRW ist ein Förderangebot
für Gründer in Nordrhein-Westfalen. Es umfasst die finanzielle Unterstützung bei der Inanspruchnahme von Unternehmensberatern und erleichtert so das Gründen einer Firma. Gefördert werden 50 Prozent der Beratungskosten. Bedürftige, Hochschulabsolventen und Berufsrückkehrer, die eine Arbeitslosengeld -II-vergleichbare Einkommenslage nachweisen, werden mit 80 Prozent bis 400 Euro je Tagewerk gefördert.  Weitere Infos: www.startercenter.nrw.de.

(Redaktion)


 


 

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