Weitere Artikel
Rheinische Post greift nach Aachen

Fusion im Zeitungsmarkt rückt näher

Die "Rheinische Post" macht ernst mit ihrem Vorhaben, die Mehrheit beim benachbarten Zeitungsverlag Aachen zu übernehmen. Das Düsseldorfer Verlagshaus hat einen entsprechenden Antrag beim Bundeskartellamt gestellt.

Wie der Branchendienst W&V Online bereits berichtete, will die "Rheinische Post" die Mehrheit an der Aachener Verlagsgesellschaft (AVG) erwerben. Dort haben die Gesellschafterfamilien Schmitz, Hofmann, Ernst und Maas ihre Anteile gebündelt. Die 24 Erben der vier Verlagsgründer sind fast alle verkaufswillig

Nun hängt alles davon ab, ob das Kartellamt grünes Licht für den Deal gibt. Bei der Übernahme würde es sich um eine so genannte Nachbarschaftsfusion handeln. In vergleichbaren Fragen urteilten die Wettbewerbshüter bislang unterschiedlich. So winkten die Bonner Beamten unlängst die Übernahme der "Elmshorner Nachrichten" durch den Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag (SHZ) durch. Gegen den Kauf des "Haller Tagblatts" durch die Ulmer "Südwest-Presse" legte die Kartellbehörde dagegen ein Veto ein.

(Quelle: W&V)


 


 

Rheinische Post
Zeitungsverlag Aachen
Fusion

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Rheinische Post" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: